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14.07.2011

08:57 Uhr

Neuer Höchststand

Goldpreis setzt Rekordjagd fort

Die Verunsicherung der Anleger jagt den Goldpreis nach oben. Die Entwicklung wird weiterhin von der Schuldenkrise in Europa angeschoben. Seit gestern drücken auch die Drohungen der Ratingagentur Moody's gegenüber den USA.

Kilogramm-Goldbarren des Hanauer Edelmetall- und Technologieunternehmens Heraeus. Quelle: dpa

Kilogramm-Goldbarren des Hanauer Edelmetall- und Technologieunternehmens Heraeus.

LondonDer Goldpreis hat seine Rekordjagd am Donnerstag fortgesetzt. In der Spitze stieg der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) auf 1.589,56 US-Dollar. Damit wurde der Höchststand vom Vortag bei gut 1.587 Dollar leicht übertroffen. Auf Euro-Basis lag Gold mit rund 1.118 Euro jedoch klar unter seinem Rekord vom Vortag bei rund 1.125 Dollar.

Hauptgrund für die Rekordjagd bei Gold ist die große Verunsicherung der Anleger. Ausschlaggebend sind die Schuldenkrise in Europa und die zusehends unter Druck stehende Bonität der USA. Am Mittwochabend hatte die Ratingagentur Moody's abermals mit dem Entzug der Top-Bonität gedroht. Hintergrund ist der politische Streit um die Anhebung der US-Schuldengrenze.

Von

dpa

Kommentare (1)

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GeorgGeier

14.07.2011, 12:31 Uhr

Der Hauptgrund für die Rekordjagd ist nicht die große Verunsicherung, sondern ist einzig und allein aufgrund von Angebot und Nachfrage zu erklären - wie bei allen anderen Preisen. Zudem ist es keine Rekordjagd beim Gold sondern eine Abwertung des Papiergeldes. Gold ist Gold und eine Unze ist eine Unze - so wie auch schon vor Tausenden von Jahren.

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