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07.09.2011

12:57 Uhr

Notenbank-Erfolg

Franken stabil an der Zielmarke

Die Schweizer Nationalbank hat die Aufwertung des Franken zunächst gestoppt. Der Kurs zum Euro pendelt sich knapp über der Untergrenze von 1,20 Franken ein.

Eine Euro-Münze und zwei Schweizer Franken- dpa/picture alliance

Eine Euro-Münze und zwei Schweizer Franken-

FrankfurtDie Intervention der Schweizer Nationalbank SNB vom Dienstag zeigt am Devisenmarkt bislang die gewünschte Wirkung. Seit der spektakulären Ankündigung vom Dienstagvormittag bewegt sich der Euro zum Franken nahezu
unverändert über der anvisierten Untergrenze von 1,20 Franken. Am Mittwochvormittag kostete ein Euro 1,2065 Franken und damit in etwa so viel wie nach dem Eingreifen der SNB am Vortag.

Umgekehrt kostete ein Franken am Mittwochvormittag 0,8280 Euro. Der Frankenkurs liegt damit unter der von der SNB angepeilten Höchstgrenze von 0,833 Euro. Die SNB hatte am Dienstag erstmals seit mehr als 30 Jahren eine Obergrenze für den Frankenkurs eingeführt, die sie unter allen Umständen mit Devisenkäufen verteidigen will.

Hintergrund ist die drastische Aufwertung des Franken in den vergangenen Monaten. Vor allem die Export-Wirtschaft des kleinen Alpen-Landes wird von dem hohen Frankenkurs belastet, da er die heimischen Güter im Außenhandel stark verteuert. Zudem berichten viele Unternehmen in grenznahen Gebieten über Einkäufe von Schweizern im Ausland, die den starken Franken als Kaufgelegenheit nutzen.

Ende 2007 war ein Franken noch für etwa 0,60 Euro zu haben - in der Spitze kostete er in diesem Jahr dann 0,97 Euro, eine Aufwertung also von mehr als 60 Prozent innerhalb weniger Jahre.

Von

dpa

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