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04.06.2013

12:21 Uhr

Nouriel Roubini

„Der Goldpreis wird auf 1.000 Dollar fallen“

Nouriel Roubini sagte das Ende der Immobilienblase in den USA voraus. Nun verkündet er das Ende des Goldrausches. Für den bevorstehenden Preisverfall bei Gold sieht der weitblickende Professor mehrere Gründe.

Der Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini spielte im Film „Wall Street: Geld schläft nicht“ sich selbst. ap

Der Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini spielte im Film „Wall Street: Geld schläft nicht“ sich selbst.

Frankfurt/LondonDer Goldpreis dürfte nach Einschätzung von Nouriel Roubini bis 2015 in Richtung 1.000 Dollar je Unze fallen. Eine Erholung der Konjunktur werde die Nachfrage nach dem Edelmetall, das in den vergangenen Jahren als Krisenwährung gefragt war, eindämmen, erklärte der Wirtschaftsprofessor der Universität New York.

Fehlende Inflation und bessere Renditen bei anderen Anlagen wie Aktien seien zwei von sechs Gründen für eine Abwärtsbewegung des Goldpreises, schrieb Roubini in einem Artikel. Seit Jahresanfang ist der Preis für das Edelmetall um 16 Prozent auf 1403,62 Dollar je Unze gesunken, damit liegt er 27 Prozent unter dem Rekordhoch von 1921,15 Dollar aus dem September 2011.

Nachdem der Goldpreis sich seit dem Jahr 2000 in der Spitze versiebenfachte, befindet er sich seit April in einem Bärenmarkt. Die unbegrenzte Geldschöpfung der Zentralbanken, um das Wachstum anzukurbeln, hat zwar die Aktienkurse in den USA auf Rekordhöhen getrieben, aber nicht die Inflation angeheizt. In diesem Jahr ist mehr Geld aus börsengehandelten Gold-Produkten abgezogen worden als in den vorhergehenden zwei Jahren hineinfloss.

Die besten Börsenfilme

Rang 1

Wall Street I

Hauptdarsteller: Charlie Sheen und Michael Douglas
Jahr: 1987
Der Klassiker der Börsenfilme, in dem der Wall-Street-Guru Gordon Gekko seinem Jünger beibringt, dass es immer „nur um die Kohle geht“. Ein Film der die Gier kritisiert - und ein bisschen vergöttert.

Rang 2

Wolf of Wall Street

Hauptdarsteller: Leonardo Di Caprio
Jahr: 2014
Aufstieg und Fall des Börsenmaklers Jordan Belfort. Mit krummen Börsengeschäften und Geldwäsche wird Belfort in den 1990er-Jahren zum Millionär. Er feiert eine einzige Orgie mit Parties, Sex und Drogen. Doch die Ermittler sind ihm auf der Spur. Basiert (weitgehend) auf wahren Begebenheiten. Regie führte Martin Scorsese.

Rang 3

High Speed Money

Hauptdarsteller: Ewan McGregor und Anna Friel
Jahr: 1999
Ein Film über die Pleite der Barings Bank und die Rolle, die die Börsengeschäfte des Nick Leeson dabei spielten. Basierend auf einer wahren Geschichte und dem Buch von Nick Leeson.

Rang 4

Margin Call – Der große Crash

Hauptdarsteller: Kevin Spacey und Paul Bettany
Jahr: 2011
Ein Mitarbeiter einer Großbank entdeckt eine Menge fauler Papiere bei seiner Bank. Damit die Bank nicht pleitegeht, müssen die „faulen Eier“ schnell das Nest verlassen - egal um welchen Preis.

Rang 5

American Psycho

Hauptdarsteller: Christian Bale und Justin Theroux
Jahr: 2000
Der Investmentbanker Patrick Bateman möchte zur Elite gehören. Nichts ist ihm wichtiger als materieller Reichtum. Doch er hat ein Problem: In seinen Depressionen tötet er wahllos Obdachlose und Prostituierte - denkt er.

Rang 6

Die Glücksritter

Hauptdarsteller: Dan Aykroyd und Eddie Murphy
Jahr: 1983
Die steinreichen und exzentrischen Gebrüder Duke, beides Warentermin-Börsenmakler, schließen eine Wette ab und wollen sehen, ob Erfolg angeboren ist. Dazu tauschen sie ihren Vorstandsvorsitzenden gegen einen Bettler ein. Doch der Bettler hat auch ein Wörtchen mitzureden.

Rang 7

Inside Job

Hauptdarsteller: Matt Damon (Erzähler im engl. Original)
Jahr: 2010
Ein Dokumentarfilm über die Finanzkrise 2007. Der Film bekam 2011 einen Oskar für den besten Dokumentarfilm. Der Name des Films verrät dabei schon, worum es geht: Inside Job ist die englische Bezeichnung für den Fall, wenn ein Insider seinem Unternehmen schadet.

Rang 8

Das Geld anderer Leute

Hauptdarsteller: Danny DeVito und Gregory Peck
Jahr: 1991
Eine Filmkomödie, in der der „Liquidator“ Konkurrenten aufkauft und ausschlachtet. Doch an einem Fall hat er besonders zu knabbern, denn er verliebt sich in die feindliche Anwältin. Schlüsselszene ist die Aktionärsversammlung der Firma, die übernommen werden soll.

Rang 9

Let’s make Money

Regie: Erwin Wagenhofer
Jahr: 2008
Dokumentarfilm über das System der Finanzwirtschaft - und wie man sein Geld für sich arbeiten lassen kann.

Rang 10

Enron – The smartest guys in the room

Hauptdarsteller: Peter Coyote (Erzähler)
Jahr: 2005
Ein Dokumentarfilm über eine der größten Firmenpleiten der USA. Eine Geschichte über Bilanzbetrug und geheime Machenschaften.

Rang 11

Wall Street 2

Hauptdarsteller: Michael Douglas und Shia LaBeouf
Jahr: 2010
Die Fortsetzung des Klassikers „Wall Street“. Gordon Gekko tritt wieder auf den Plan, nur etwas älter. Schließlich hat er die letzten 23 Jahre im Gefängnis verbracht.

Rang 12

Risiko - Der schnellste Weg zum Reichtum

Hauptdarsteller: Giovanni Ribisi und Vin Diesel
Jahr: 2000
Um bei seinem Vater Eindruck zu schinden, übernimmt Seth Davis eine Stelle aus Börsenmakler. Dort erfährt er, dass die hohen Gewinne der Firma mit illegalen Methoden erwirtschaftet werden.

Rang 13

Kapitalismus – eine Liebesgeschichte

Regie: Michael Moore
Jahr: 2009
Dokumentarfilm des USA-Kritikers Michael Moore. Ganz im Stile Moores wird hier kein Blatt vor den Mund genommen und die USA mit dem alten Rom verglichen: Brot und Spiele, damit das Volk ruhig bleibt und die Finanzmachenschaften der Elite nicht mitbekommt.

Rang 14

The Bank

Hauptdarsteller: David Wenham und Anthony LaPaglia
Jahr: 2001
Der Chef einer Bank wird auf einen Mathematiker aufmerksam, der mit Hilfe einer Software die Börsentrends vorhersagen kann. Die beiden schließen ein Bündnis der Gier, das nicht lange halten kann.

Roubini hält nichts davon, einen größeren Teil seines Vermögens in Gold zu investieren. „Alle Investoren sollten einen sehr geringen Anteil ihres Portfolios in Gold halten als Absicherung gegen extreme Risiken hoher Verluste“, schrieb der Ökonom in seinem Artikel. „Andere Sachwerte können eine ähnliche Absicherung bieten, und diese Risiken hoher Verluste sind heute mit Sicherheit geringer als auf dem Höhepunkt der Finanzkrise.“

Roubini hat früher als Berater für die Weltbank und den IWF gearbeitet und gehörte kurzzeitig zum Beraterteam von Präsident Bill Clinton. 2004 gründete er den Analyse- und Informationsdienst „Roubini Global Economics“. Der Ökonom (Spitzname: „Dr. Doom“ ) machte sich einen Namen, indem er - anders als viele seiner Kollegen - frühzeitig vor der Gefahr warnte, dass die amerikanische Immobilienblase platzen und eine Weltwirtschaftskrise auslösen könnte. Kritiker warfen ihm vor, Lust an düsteren Untergangsszenarien zu haben, verstummten aber, als sich viele seiner Prophezeiungen als wahr herausstellten.

Kommentare (28)

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Account gelöscht!

04.06.2013, 12:33 Uhr

...und immer wieder bietet man solchen Typen eine Plattform, ihren Unsinn unter die Leute zu bringen. Dieser Herr liegt in der Regel immer daneben....halt ein Experte

Michael

04.06.2013, 12:34 Uhr

Also, was, $300 unter Förderkosten?

Account gelöscht!

04.06.2013, 12:40 Uhr

...eher fällt das Hochwasser...

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