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03.01.2013

14:22 Uhr

Öl-Pipeline fertig

WTI und Brent könnten bald gleich viel kosten

Die Betreiber der Seaway-Pipeline geben bekannt, dass ab nächster Woche die Kapazitäten für die Leichtölsorte WTI deutlich erhöht werden. Die Arbeiten seien nun abgeschlossen.

President Barack Obama hält eine Rede in Cushing. Der Ort ist ein wichtiger Knotenpunkt für die Öllieferung. dapd

President Barack Obama hält eine Rede in Cushing. Der Ort ist ein wichtiger Knotenpunkt für die Öllieferung.

FrankfurtDer Engpass am Verteiler-Knotenpunkt für US-Leichtöl der Sorte WTI in Cushing im Bundesstaat Oklahoma könnte bald der Vergangenheit angehören. Wie die Betreiberfirmen Enterprise Products Partners LP und Enbridge Inc am Mittwochabend mitteilten, wird die Kapazität der Seaway-Pipeline - sie führt von Cushing an die Golfküste - im Laufe der nächsten Woche auf 400.000 von derzeit 150.000 Barrel am Tag erhöht. Dann seien die Arbeiten an der Pipeline abgeschlossen.

Die bislang geringe Kapazität der Pipeline gilt als Hauptgrund für den großen Preisunterschied von WTI zum Nordseeöl Brent. Bisher habe die Leitung nicht ausgereicht, um das Überangebot von Öl im Mittleren Westen zu reduzieren, stellten die Analysten der Commerzbank fest. Daran sei auch der kräftige Anstieg der Schieferölproduktion in Nord-Dakota verantwortlich.

„Mit der Erweiterung der Pipelinekapazität dürften die Lagerbestände in Cushing allmählich sinken und der Preisabstand zwischen Brent und WTI sukzessive zurückgehen“, fügten die Analysten hinzu. Am Donnerstag kostete ein Fass Brent mit rund 112 Dollar 0,4 Prozent weniger als am Vortag, während WTI bei 92,63 Dollar 0,5 Prozent niedriger notierte.

Von

rtr

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