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19.03.2014

19:41 Uhr

Ölmarkt

Brent verliert an Wert, WTI stagniert

Die Krimkrise hat keinen großen Einfluss mehr auf den Ölmarkt, die Anleger setzen auf eine weitere Entspannung: Der Preis einer Tonne der Sorte Brent fällt leicht, WTI bleibt nahezu unverändert.

Eine Rohöl-Raffinerie in Leuna, Sachsen-Anhalt. Zu Beginn des Streits wegen der Krim hatte der Preis stark angezogen, da Anleger einen Versorgungsengpass in Europa befürchteten. dpa

Eine Rohöl-Raffinerie in Leuna, Sachsen-Anhalt. Zu Beginn des Streits wegen der Krim hatte der Preis stark angezogen, da Anleger einen Versorgungsengpass in Europa befürchteten.

FrankfurtAuch am Ölmarkt haben die Anleger am Mittwoch auf eine weitere Entspannung der Krim-Krise gesetzt. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um ein Prozent auf 105,71 Dollar je Barrel. „Die Krim-Krise hat im Moment keinen großen Einfluss mehr auf die Preisgestaltung“, sagte ein Händler. Zu Beginn des Streits hatte der Preis stark angezogen, da Anleger einen Versorgungsengpass in Europa befürchteten.

Russisches Gas wird über die Ukraine in den Westen geleitet. US-Leichtöl der Sorte WTI notierte mit 99,86 Dollar nahezu unverändert. Zwar waren die Bestände an Rohöl in den USA laut Energieministerium in der vergangenen Woche überraschend stark gestiegen.

Doch zeigten die Daten auch, dass am Verteiler-Knotenpunkt Cushing – das Angebot dort ist für den WTI-Preis entscheidend – die Ölbestände um eine Million Barrel gesunken sind. Zudem teilte der Betreiber der Seaway-Pipeline mit, schon Ende Mai/Anfang Juni eine zweite Leitung, über die Öl von Cushing an die Golfküste gepumpt wird, in Betrieb nehmen zu können. Einige Analysten hatten mit einem späteren Termin gerechnet.

Von

rtr

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