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28.06.2016

10:01 Uhr

Ölpreis

Dollarschwäche und Ölarbeiter-Streik lassen Preise steigen

Ein etwas schwächerer US-Dollar hat die Rohstoffmärkte am Dienstag entlastet und belebte die Nachfrage nach Rohöl. Sowohl Brent als auch WTI verteuerten sich um mehr als 70 Cent je Barrel.

Die Ölpreise steigen moderat. dpa

Ölförderung

Die Ölpreise steigen moderat.

SingapurSingapur (dpa) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag etwas von ihren starken Verlusten an den beiden vorherigen Handelstagen erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 47,88 US-Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 75 Cent auf 47,08 Dollar.

Etwas Entlastung erhielten die Ölpreise von der Währungsseite. Der amerikanische Dollar, die Handelswährung am Rohölmarkt, tendierte etwas weniger stark als an den Vortagen. Dies sorgte dafür, dass Erdöl für Anleger außerhalb des Dollarraums etwas günstiger wurde, was die Nachfrage belebte.

Ein weiterer Erleichterungsimpuls kam aus Norwegen. Der drohende Streik norwegischer Ölarbeiter hat Spekulationen auf mögliche Lieferungsausfälle und somit auf steigende Ölpreise befeuert. Sollten sich die Tarifparteien nicht bis Freitag einigen, könnte sich das Angebot nach Reuters-Berechnungen ab Samstag um 285.000 Barrel Rohöl und 48,5 Millionen Kubikmeter Erdgas täglich reduzieren.

Die Nachwehen des Brexit verhinderten laut Analysten aber weitere größere Kursgewinne. Wegen der unklaren Folgen des Ausstiegs Großbritanniens aus der EU für die Weltwirtschaft scheuten Anleger größere Engagements am Rohstoffmarkt.

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