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07.11.2016

10:10 Uhr

Ölpreis

Ende der E-Mail-Affäre sorgt für Auftrieb

Die Ölpreise haben trotz der andauernden Diskussion über die Festlegung von Produktionsobergrenzen zwischen den Opec-Staaten angezogen. Grund dafür ist auch die Entlastung von Hillary Clinton in der E-Mail-Affäre.

Trotz des Streits um die Förderquoten hat der Ölpreis erstmals seit längerer Zeit wieder leicht angezogen. Als Grund für die höhere Risikofreude der Anleger wird vor allem die Entlastung von Hillary Clinton in der E-Mail-Affäre gesehen. dpa

Leichte Gewinne

Trotz des Streits um die Förderquoten hat der Ölpreis erstmals seit längerer Zeit wieder leicht angezogen. Als Grund für die höhere Risikofreude der Anleger wird vor allem die Entlastung von Hillary Clinton in der E-Mail-Affäre gesehen.

SingapurDie Ölpreise sind am Montag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 46,25 US-Dollar. Das waren 66 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 70 Cent auf 44,77 Dollar.

Entlastende Nachrichten für die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton vom Wochenende haben die Risikofreude der Anleger etwas gestärkt und dadurch auch den Ölpreisen Auftrieb gegeben. Die Bundespolizei FBI hatte mitgeteilt, eine Prüfung neu entdeckter E-Mails habe keine Hinweise auf ein kriminelles Verhalten Clintons ergeben.

Außerdem zwang ein Erdbeben der Stärke 5 in Oklahoma am Sonntag einige Pipeline-Betreiber zum vorübergehenden Stillstand und sorgte dadurch für etwas Verunsicherung auch am Ölmarkt.

Ansonsten sind weiterhin die Verhandlungen zwischen wichtigen Förderländern über die Fixierung von Produktionsobergrenzen das dominierende Thema am Ölmarkt. Der algerische Energieminister Noureddine Boutarfa zeigte sich zuletzt zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommen werde. Viele Investoren bleiben aber skeptisch.

Von

dpa

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