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08.12.2014

08:10 Uhr

Ölpreis

Hohes Angebot setzt Preise weiter unter Druck

Die Talfahrt setzt sich fort: Zum Wochenstart sind die Ölpreise weiter gesunken, im Vergleich zur Vorwoche brechen sie erneut um bis zu 84 Cent je Barrel ein. Auch Daten aus China können die Ölpreise nicht stützen.

Obwohl die Ölpreise seit Monaten einbrechen, will die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ihre Produktion nicht zurückfahren. dpa

Obwohl die Ölpreise seit Monaten einbrechen, will die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ihre Produktion nicht zurückfahren.

SingapurDie Ölpreise sind zum Wochenstart gesunken. Die Märkte sorgten sich nach wie vor um ein zu hohes Angebot auf dem Weltmarkt, hieß es am Montag aus dem Handel. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 68,23 US-Dollar und damit 84 Cent weniger als in der Vorwoche. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 77 Cent auf 65,07 Dollar.

Die Ölpreise sind seit Monaten auf Talfahrt. Die wachsende Produktion von Schieferöl in den USA sorgt für ein zunehmendes Angebot des Rohstoffs, zumal die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) trotz des Preisverfalls ihre Produktion bisher nicht angepasst hat.

Händler verwiesen darauf, dass auch am Montag vorgelegte Daten zum chinesischen Außenhandel die Ölpreise nicht stützen konnten. Die Daten zeigten einen Anstieg der Ölimporte in den ersten neun Monaten.

Von

dpa

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