Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.06.2015

11:29 Uhr

Ölpreis

Ölpreise kommen kaum vom Fleck

Das Thema Griechenland lähmt den Entscheidungswillen vieler Finanzinvestoren. Das bekommen nun auch die Ölmärkte zu spüren. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent und der US-Sorte WTI bewegen sich kaum.

Auch die Ölpreise stehen unter dem Eindruck der Griechenland-Krise. Reuters

Ölpreise

Auch die Ölpreise stehen unter dem Eindruck der Griechenland-Krise.

SingapurDie Ölpreise haben am Donnerstag kaum verändert notiert. Am Mittwochnachmittag waren sie nach jüngsten Produktionsdaten aus den USA unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 63,68 US-Dollar und damit 0,19 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1 Cent auf 60,28 Dollar.

Die andauernde Hängepartie im Schuldenstreit mit Griechenland lastet zudem auf den Ölmärkten. Das Thema ist zwar laut Experten für die tatsächliche Ölnachfrage unerheblich, nicht jedoch für die Nachfrage der Finanzinvestoren, die zuletzt die Ölpreise maßgeblich bestimmt hätten. Ein großes Thema am Markt bleiben auch die laufenden Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland wollen bis zum 30. Juni eine Einigung mit dem Iran über sein Atomprogramm erreichen.

Der Ölmarkt interessiert sich am meisten dafür, ob und wie schnell Handelssanktionen aufgehoben werden und Iran wieder mehr Öl ausführen darf. Dies könnte Auswirkungen auf das ohnehin hohe Rohölangebot haben.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×