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31.10.2016

11:46 Uhr

Ölpreis

Opec-Staaten bei Förderkürzungen uneinig

Dass die Erdölproduktion gedrosselt werden soll, ist beschlossene Sache. Welche Anteile die Opec-Staaten dazu beitragen, darüber gibt es aber Diskussion. Der Ölpreis ist unterdessen zu Wochenbeginn leicht gesunken.

Die Opec-Staaten haben zwar beschlossen, die Fördermenge zu reduzieren – aber welche Staaten ihre Produktion um welche Anteile zurückfahren, darüber besteht weiterhin Uneinigkeit. Bis Ende November soll es eine Einigung geben. dpa

Streit um Förderkürzung

Die Opec-Staaten haben zwar beschlossen, die Fördermenge zu reduzieren – aber welche Staaten ihre Produktion um welche Anteile zurückfahren, darüber besteht weiterhin Uneinigkeit. Bis Ende November soll es eine Einigung geben.

Singapur Vertretern der Organisation erdölproduzierender Länder (Opec) ist es am Wochenende offenbar nicht gelungen, sich auf eine Aufteilung der bereits beschlossenen Förderkürzung zu einigen. Ende November soll die Einigung stehen. An dem Treffen vom Wochenende nahmen auch Produzenten außerhalb der Opec wie Russland teil.

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Die Ölkonzerne haben in den vergangenen drei Monaten deutlich weniger verdient als in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres. Grund ist der anhaltend niedrige Ölpreis. Die Folge: drastische Investitionskürzungen.

Im September hatte sich die Opec grundsätzlich auf eine Förderkürzung zwecks Preiskontrolle verständigt, jedoch nicht festgelegt, welche Anteile die Mitgliedsländer beisteuern sollen. Dieser Teil der Vereinbarung gilt wegen großer Meinungsunterschiede innerhalb der Opec als schwierige Aufgabe.

Die Ölpreise sind am Montag zunächst leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 49,50 US-Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 19 Cent auf 48,51 Dollar.

Von

dpa

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