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02.02.2015

12:45 Uhr

Ölpreis

Preise schießen in die Höhe

Die Ölpreise schießen am Montag nach oben: In der Spitze um bis zu fünf Prozent. Seit Juli vergangenen Jahres hatten sich die Preise mehr als halbiert. Arbeiter in US-Raffinerien legten nun die Arbeit nieder.

Auf dem Weltmarkt besteht seit Monaten ein Überangebot an Rohöl. dpa

Auf dem Weltmarkt besteht seit Monaten ein Überangebot an Rohöl.

Singapur/FrankfurtSpekulationen auf ein Ende der monatelangen Talfahrt haben am Montag die Ölpreise in die Höhe schießen lassen. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich in der Spitze um fünf Prozent auf 55,62 Dollar je Barrel (159 Liter) und notierte damit so hoch wie zuletzt Anfang Januar. US-Leichtöl der Sorte WTI stieg um bis zu 4,8 Prozent auf 50,56 Dollar.

Am Freitagabend hatte ein sehr hoher Rückgang der Ölbohrungen in den USA Deckungskäufe ausgelöst. Der Ölpreis war um bis zu acht Prozent gestiegen. Gewinnmitnahmen drückten ihn am Vormittag im asiatisch-europäischen Handel um bis zu drei Prozent ins Minus. Seit Juli vorigen Jahres hatten die Preise sich mehr als halbiert.

Die US-Gewerkschaft United Steelworkers hatte am Sonntag zum ersten Mal seit 1980 in neun US-Raffinerien zu einem Streik aufgerufen. Die Arbeitnehmervertretung will einen einheitlichen Tarif für die Arbeiter in 63 Raffinerien erreichen, in den etwa zwei Drittel des US-Öls verarbeitet wird.

Kommentare (1)

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Herr Peter Noack

03.02.2015, 08:48 Uhr

Brent steigt am 2. Februar über 9 Prozent. Nur weil in den uSA Raffinerieen bestreikt werden? Die Reserven an Rohöl, Diesel, Bezin, Kerosin usw. spielen dabei keine Rolle? Das glauben die Redakteure des Handelsblatt? Es muss also noch andere Gründe geben. Will das HB diese herausfinden oder nicht?

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