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03.04.2012

14:17 Uhr

Ölpreis

Sinkende Nachfrage in den USA

Die Benzin-Nachfrage in den USA ist so niedrig wie seit 2001 nicht mehr. Grund dafür ist, dass der Preis 30 Cent höher ist als noch Ende letzten Jahres. Das drückt den Ölpreis insgesamt, Leichtöl verbilligt sich.

Eine Exxon-Tankstelle in Kalifornien. Auch in den USA steigen die Benzinpreise, deshalb wird weniger getankt. ap

Eine Exxon-Tankstelle in Kalifornien. Auch in den USA steigen die Benzinpreise, deshalb wird weniger getankt.

Die schwache Nachfrage nach Benzin in den USA hat am Dienstag den Ölpreis gedrückt. Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete mit 124,82 Dollar 0,5 Prozent weniger als am Vorabend, US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 104,46 Dollar. Analysten machten einen Bericht der US-Energiebehörde (EIA) für die Entwicklung verantwortlich. Danach war die Januar-Benzin-Nachfrage so niedrig wie seit 2001 nicht mehr.

Grund sei der hohe Benzinpreis in den USA, der im Januar mit 3,40 Dollar je Gallone (etwa 3,8 Liter) 30 Cent höher als vor Jahresfrist gelegen hatte. Bis Ende März ist der Preis weiter auf etwa 3,9 Dollar je Gallone gestiegen. Daher sei kaum mit einer wieder steigenden Benzin-Nachfrage, die über das saisonal übliche hinausgehe, zu rechnen, erklärten Analysten.

Den Preisanstieg am Vorabend hatten Händler mit besser als erwartet ausgefallenen US-Wirtschaftsdaten erklärt. Diese hätten Spekulationen auf eine konjunkturbedingt höhere Ölnachfrage ausgelöst.

Von

rtr

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