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05.10.2015

10:32 Uhr

Ölpreis

Überangebot an Rohöl könnte sinken

Russland will mit anderen Förderländern über die Lage am Ölmarkt sprechen. Anleger werten dies als möglichen Hinweis auf etwaige Förderkürzungen.

Die Schwankungen des Ölpreises setzen sich fort: Am Montag zog der Ölpreis leicht an. dpa

Schwankende Preise

Die Schwankungen des Ölpreises setzen sich fort: Am Montag zog der Ölpreis leicht an.

FrankfurtSpekulationen auf einen Abbau des Überangebots haben dem Ölpreis am Montag etwas Auftrieb gegeben. Die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 48,58 Dollar je Barrel.

Anleger werteten die Ankündigung Russlands, mit anderen Förderländern über die Lage am Ölmarkt sprechen zu wollen, als Hinweis auf mögliche Förderkürzungen, sagte Analyst Yoo-jin Kang vom Finanzdienstleister NH Investment & Securities. Russland holte im September täglich 10,74 Millionen Barrel Öl aus dem Boden, so viel wie noch nie seit dem Ende der Sowjetunion.

Parallel dazu ging die Zahl der Ölbohrungen in den USA die fünfte Woche in Folge zurück. Wegen der niedrigen Preise legten Unternehmen 26 Bohrlöcher still, teilte der Dienstleister Baker Hughes mit. Mit 614 markierte die Zahl der US-Bohrungen ein Fünf-Jahres-Tief.

Von

rtr

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