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10.03.2016

17:12 Uhr

Ölpreis-Verfall

Treffen der lateinamerikanischen Förderländer abgesagt

Der Ölpreisverfall macht auch vor Lateinamerika nicht halt. Förderstaaten wie Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Mexiko leiden unter sinkenden Einnahmen. Ein geplantes Treffen fällt nun aus – wegen Terminschwierigkeiten.

Weil sie keinen gemeinsamen Termin finden konnten, treffen sich die Ölförderstaaten Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Mexiko nun ein paar Wochen später. dpa

Erdölförderung in Mexiko

Weil sie keinen gemeinsamen Termin finden konnten, treffen sich die Ölförderstaaten Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Mexiko nun ein paar Wochen später.

QuitoDas für Freitag geplante Treffen von Ölförderländern aus Lateinamerika, bei dem über Maßnahmen zur Stabilisierung des Ölpreises gesprochen werden sollte, ist abgesagt. Es habe Probleme bei der Terminfindung gegeben, sagte Ecuadors Ölminister Carlos Pareja am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Er gehe davon aus, dass sich die Minister nun Ende März oder Anfang April treffen würden. Teilnehmen sollten Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Mexiko. Für März ist auch ein großes Treffen von Opec- und nicht-Opec Ländern in Moskau vorgesehen.

Viele Förder-Länder leiden unter dem niedrigen Ölpreis, der zwar in den vergangenen Tagen wieder gestiegen ist, aber noch immer um rund 70 Prozent unter dem Niveau von Mitte 2014 liegt. Ein Grund für den Preisverfall ist ein Überangebot am Weltmarkt. Deshalb sagen viele Experten, ein Anstieg der Preise sei nur über eine Kürzung der Fördermengen zu erreichen. Dazu sind viele Länder bislang aber nicht bereit.

Von

rtr

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