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11.08.2015

11:22 Uhr

Ölpreise

Abwertung des Yuan drückt die Ölpreise

Die chinesische Regierung hat ihre Währung deutlich abgewertet, um die derzeit schwachen Exporte des Landes wieder anzukurbeln. Das hat auch Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt. Die Preise sind am Dienstag gesunken.

Die Preise für Rohöl sind am Dienstag gesunken. Die Krise des chinesischen Aktienmarktes belastet den Weltmarkt. dpa

Ölfässer

Die Preise für Rohöl sind am Dienstag gesunken. Die Krise des chinesischen Aktienmarktes belastet den Weltmarkt.

SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 50,16 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Vortag.

Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 33 Cent auf 44,63 Dollar.

Händler erklärten den Rückgang der Ölpreise mit einer deutlichen Abwertung der chinesischen Währung Yuan. Die Zentralbank in Peking hatte den Mittelkurs des Yuan im Vergleich zum US-Dollar um 1,9 Prozent herabgesetzt - so stark wie noch nie an einem einzelnen Handelstag zuvor.

Der Yuan wird nicht frei wie andere Währungen gehandelt, weshalb der täglich festgelegte Mittelwert von großer Bedeutung ist.

Mit der Maßnahme sollen die zuletzt schwachen Exporte des Landes wieder angekurbelt werden. Gleichzeitig verteuert die Abwertung aber den Import von Rohstoffen und bremst damit die Nachfrage nach Rohöl in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Von

dpa

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