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27.07.2015

14:08 Uhr

Ölpreise fallen weiter

Abwärtstrend setzt sich fort

Nachdem die Ölpreise sich kurzzeitig erholt hatten, geht der Preisverfall seit Beginn des Monats in eine neue Runde. Auch zum Wochenauftakt setzt sich der Abwärtstrend bei Nordeesorte Brent und US-Sorte WTI fort.

Das Überangebot an Rohöl bleibt das beherrschende Thema am Markt. dpa

Ölpumpen bei Los Angeles

Das Überangebot an Rohöl bleibt das beherrschende Thema am Markt.

SingapurDie Sorgen über die Konjunkturentwicklung in China und eine andauernde Überproduktion in den USA haben am Montag die Ölpreise belastet. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich zeitweise um knapp zwei Prozent auf 53,57 Dollar je Barrel (159 Liter) und kostete damit so wenig wie zuletzt Mitte März. US-Leichtöl der Sorte WTI fiel um 1,5 Prozent auf 47,44 Dollar. Die massiven Verluste an den chinesischen Aktienmärkten, wo die Leitindizes um mehr als acht Prozent abstürzten, dürfte die Sorgen vor einer Abschwächung der chinesischen Ölnachfrage verstärken, warnte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Zudem belastete auch der Anstieg der Ölbohrungen in den USA.

Nach am Freitagabend veröffentlichten Daten wurden in der vergangenen Woche in den USA 21 Ölbohrungen neu vorgenommen - trotz des Preisrückgangs der vergangenen Wochen. Viele Experten hatten erwartet, dass in den USA die kostspielige Schieferölproduktion durch den niedrigen Preis unrentabler wird. Alle größeren Schieferölvorkommen verzeichneten aber Zuwächse, stellte Fritsch fest. "Damit steht der erwartete Rückgang der US-Schiefer-Ölproduktion und auch der Abbau des Überangebots auf dem Ölmarkt zur Disposition."

Von

dpa

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