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07.04.2015

07:38 Uhr

Ölpreise geben nach

Experten erwarten US-Ölreserven in Rekordhöhe

Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Für Verkaufsdruck hat eine Prognose der US-Investmentbank Goldman Sachs gesorgt. Demnach könnten die Lagerbestände in den USA den Ölmarkt bis ins kommende Jahr belasten.

Die Öl-Lagerbestände in den USA belasten weiter den Markt. dpa

Ölpumpen in Kalifornien

Die Öl-Lagerbestände in den USA belasten weiter den Markt.

SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Eine Prognose der US-Investmentbank Goldman Sachs für die weitere Entwicklung der Ölreserven in den USA habe für Verkaufsdruck gesorgt, hieß es aus dem Handel.

Am Morgen kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 57,51 US-Dollar und damit 61 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 43 Cent auf 51,71 Dollar.

Die Rohstoffexperten von Goldman Sachs gehen davon aus, dass die Ölreserven in den USA weiter ungewöhnlich hoch sein werden. Die Entwicklung der Lagerbestände in der größten Volkswirtschaft der Welt dürfte demnach die Ölpreise nach Einschätzung der Investmentbank bis ins kommende Jahr belasten.

In den USA waren die Ölreserven zuletzt auf immer neue Rekordstände geklettert.


Von

dpa

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