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17.07.2015

08:38 Uhr

Ölpreise kaum verändert

Zu hohes Angebot beherrscht den Markt

Kaum verändert liegt der Preis für ein Barrel Brent-Öl am Freitagmorgen bei 57,09 Dollar. Nach der Einigung im Atomstreit mit Iran gehen Experten davon aus, dass höhere Exporte die Ölpreise künftig sinken lassen könnten.

Der iranische Außenminister und die EU-Außenbeauftragte bei einer Pressekonferenz zum Atomabkommen. dpa

Federica Mogherini und Mohammad Javad Zarif

Der iranische Außenminister und die EU-Außenbeauftragte bei einer Pressekonferenz zum Atomabkommen.

SingapurDie Ölpreise haben sich am Freitag nur wenig verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 57,09 US-Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um zehn Cent auf 51,01 Dollar.

Händler rechnen erst am Nachmittag mit neuen Impulsen am Ölmarkt, wenn in den USA eine Reihe von Konjunkturdaten veröffentlicht werden. Insgesamt bleibt ein zu hohes Angebot weiter das beherrschende Thema am Ölmarkt. Experten gehen davon aus, dass die Aussicht auf höhere Ölexporte des wichtigen Förderlandes Iran nach der Einigung im Atomstreit die Ölpreise in den kommenden Handelstagen belasten könnte.

Von

dpa

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