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04.02.2015

08:01 Uhr

Ölpreise

Leichter Preisanstieg vorerst gestoppt

In den vergangenen Tagen hatten die Ölpreise ein wenig zugelegt, am Mittwochmorgen fallen sie wieder moderat. Die Strategie der Opec scheint allmählich aufzugehen, die USA schrauben die Zahl der Ölbohrungen zurück.

Das Ölkartell Opec will die US-Schieferölindustrie mit Kampfpreisen aus dem Markt drängen. dpa

Ölpumpen auf einem Ölfeld in Kalifornien

Das Ölkartell Opec will die US-Schieferölindustrie mit Kampfpreisen aus dem Markt drängen.

SingapurDie Ölpreise sind am Mittwoch nach vier aufeinanderfolgenden Tagesgewinnen gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 57,75 Dollar und damit 15 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 63 Cent auf 52,43 Dollar.

Nach einer monatelangen Talfahrt hatten die Ölpreise in den vergangenen Tagen zugelegt. In den USA war die Zahl der Ölbohrungen wegen der niedrigen Preise zuletzt stark zurückgegangen.

Damit könnte die Strategie des Ölkartells Opec aufgehen, das unter Führung von Saudi-Arabien die US-Schieferölindustrie mit Kampfpreisen aus dem Markt drängen will. Die Opec-Länder hatten ihre Förderung nicht gedrosselt, obwohl die Ölpreise rasant fielen.

Trotzdem dürfte nach Ansicht von Marktexperten in den kommenden Monaten weiter ein Überangebot auf dem Weltmarkt bestehen. Das Emirat Abu Dhabi kündigte am Dienstag an, seine Preise weiter zu senken. Die Preise des wichtigen Ölproduzenten sind damit so niedrig wie seit 2009 nicht mehr.

Von

dpa

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