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08.09.2015

08:14 Uhr

Ölpreise

Schlechte Konjunkturdaten aus China belasten

Deutlich verschlechterte Außenhandelsdaten aus China haben am Dienstagmorgen zu einem Kursrutsch bei den Ölpreisen geführt.

Rohstoffe: China setzt auch dem Ölpreis zu

Rohstoffe

China setzt auch dem Ölpreis zu

Chinas Börse lässt international die Märkte abstürzen. Und auch der Ölpreis bleibt nicht verschont. Auch am Montag setzten die Kurse angesichts der Konjunktursorgen ihre Talfahrt ungebremst fort.

SingapurNach Bekanntgabe der Daten aus China wurde ein kurzzeitiger Preisanstieg dadurch aber lediglich kompensiert, sodass die Preise fast genau auf das Niveau zur Handelseröffnung zurückkehrten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 47,78 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,72 Cent auf 44,32 Dollar.

Erneut wachsende Sorgen um China üben weiteren Druck auf die Ölpreise aus, weil eine schwächelnde chinesische Wirtschaft die Nachfrage dämpft. Der chinesische Außenhandel blieb im August erneut hinter den Erwartungen zurück. Sowohl die Ex- als auch die Importe sanken stärker als erwartet.

„Eine Verlangsamung des chinesischen Wirtschaftswachstums ist mit den aktuellen Handelsdaten einmal mehr bestätigt worden“, sagte Will Yun, Rohstoffanalyst beim Finanzdienstleister Hyundai Futures in Seoul. „Die Zahlen führen zu Abwärtsdruck auf dem Ölmarkt.“

Von

dpa

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