Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.01.2005

18:35 Uhr

Rohstoffe + Devisen

Ölpreise sinken leicht - US-Lagestände für Heizöl gestiegen

Der Anstieg der US-Lagervorräte für Heizöl und Diesel haben die Ölpreise am Mittwoch fallen sinken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Abend in London 40,70 Dollar und damit 34 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag.

dpa-afx LONDON/WASHINGTON. Der Anstieg der US-Lagervorräte für Heizöl und Diesel haben die Ölpreise am Mittwoch fallen sinken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Abend in London 40,70 Dollar und damit 34 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag. Leichtes US-Öl der Sorte WTI notierte zuletzt in New York bei 43,60 Dollar je Barrel. Das waren 31 Cent weniger als am Vortag.

"Die Vorräte bei Destillaten (Heizöl und Diesel) sind auf ein für diese Jahreszeit normales Niveau zurückgekehrt", sagte Analyst Adam Sieminski von der Deutschen Bank. Auch das milde Wetter in den USA - dem weltgrößten Energieverbraucher - habe die Preise gedrückt.

Die Lagerbestände bei Destillaten stiegen in der vergangenen Woche um zwei Mill. Barrel auf 121,1 Mill. Barrel, wie das US-Energieministerium in Washington mitteilte. Auch die Benzinvorräte erhöhten sich um zwei Mill. Barrel auf 214,3 Mill. Barrel. Dagegen schrumpften die Rohölbestände um 3,3 Mill. Barrel auf 291,8 Mill. Barrel.

Opec-Länder Drosseln

Am Dienstag hatte sich Öl noch verteuert, nachdem Saudi-Arabien die Drosselung seiner Produktion bekannt gegeben hatte. Das weltweit größte Förderland hat seine Produktion vereinbarungsgemäß um 500 000 Barrel pro Tag gesenkt. Auch Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihre Produktion zurückgefahren. Die Staaten kommen damit einer Vereinbarung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) vom Dezember nach. Das Ölkartell hatte den Abbau seiner Überproduktion um eine Million Barrel pro Tag beschlossen.

Rohöl der Opec ist dadurch wieder teurer geworden. Der Durchschnittspreis für sieben wichtige Rohölsorten lag am Dienstag mit 36,57 Dollar pro Barrel um 90 Cent über dem Durchschnittspreis vom Montag (35,67 Dollar), wie das Opec-Sekretariat am Mittwoch mitteilte.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×