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12.08.2015

09:13 Uhr

Ölpreise stürzen weiter

US-Öl nur knapp über Sechs-Jahres-Tief

Die Talfahrt der Ölpreise setzt sich fort und steuert neuen Tiefpunkten entgegen. Nordseesorte Brent bleibt deutlich unter der 50-Dollar-Marke, US-Ölsorte WTI ist nicht mehr weit entfernt von seinem Sechs-Jahres-Tief.

Erneut hat die Sorge über die weitere konjunkturelle Entwicklung in China die Ölpreise unter Verkaufsdruck gesetzt. dpa

Ein Ölfeld in Libyen

Erneut hat die Sorge über die weitere konjunkturelle Entwicklung in China die Ölpreise unter Verkaufsdruck gesetzt.

SingapurDie Ölpreise haben ihre Talfahrt am Mittwoch mit der Sorge vor einer Konjunkturflaute in China fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 48,87 US-Dollar. Das waren 31 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 18 Cent auf 42,90 Dollar. Der US-Ölpreis steht damit nur knapp über dem Sechs-Jahrestief bei 42,03 Dollar.

Erneut habe die Sorge über die weitere konjunkturelle Entwicklung in China die Ölpreise unter Verkaufsdruck gesetzt, hieß es aus dem Handel. In der Nacht zum Mittwoch hatte die Notenbank der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft die Währung des Landes den zweiten Tag in Folge deutlich abgewertet.

Der chinesische Yuan wird nicht frei wie andere Währungen gehandelt, weshalb der von der Notenbank täglich festgelegte Mittelwert von großer Bedeutung ist. Experten gehen davon aus, dass die Abwertungen eine direkte Folge des jüngsten Einbruchs der chinesischen Exporte sind. Gleichzeitig verteuert die Abwertung aber den Import von Rohstoffen und bremst damit die Nachfrage nach Rohöl in China.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Carl Andersen

12.08.2015, 11:26 Uhr

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