Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.11.2016

11:36 Uhr

Ölproduktion

Russland nimmt nicht an Opec-Treffen teil

Der zweitgrößte Ölproduzent nimmt nicht am Opec-Treffen am Mittwoch in Wien teil, so der russische Energieminister Alexander Nowak. In Wien sollen Maßnahmen zur Stabilisierung des Öl-Preises entschieden werden.

Eine Sprecherin von Nowaks Ministerium sagte, er nehme generell nicht an OPEC-Treffen teil. dpa

Russlands Ölminister Alexander Nowak

Eine Sprecherin von Nowaks Ministerium sagte, er nehme generell nicht an OPEC-Treffen teil.

MoskauDer russische Energieminister Alexander Nowak wird wohl nicht am Opec-Treffen am Mittwoch in Wien teilnehmen. Das Ölkartell müsse erst selbst untereinander beraten, zitierte die Nachrichtenagentur Ria den Politiker am Dienstag. Der nach Saudi-Arabien zweitgrößte Ölproduzent Russland gehört der Organisation nicht an. Bei dem Treffen in der österreichischen Hauptstadt soll eine Einigung gefunden werden, um den Ölpreis zu stabilisieren.

Eine Sprecherin von Nowaks Ministerium sagte, er nehme generell nicht an Opec-Treffen teil. Es werde noch geprüft, wann die Opec-Mitglieder am besten mit den Nicht-Opec-Förderstaaten beraten könnten.

Opec-Treffen: Ölstaaten können sich wohl nicht einigen

Opec-Treffen

Ölstaaten können sich wohl nicht einigen

Die Ölpreise fallen am Dienstag. Ein lange als sicher geltender Kompromiss der Öl fördernden Staaten, ist ins Wanken geraten. Einige Länder wehren sich gegen Druck aus Saudi-Arabien.

Der Ölpreis hat sich seit Mitte 2014 in etwa halbiert - in erster Linie wegen des riesigen Überangebots. In Algerien hatten sich die oft zerstrittenen Opec-Länder im September vorläufig darauf verständigt, die tägliche Förderung auf 32,5 bis 33 Millionen Fass zu senken. Es wäre die erste Drosselung seit 2008. Am Mittwoch soll die Vereinbarung endgültig festgezurrt werden. Auch Nicht-Opec-Länder sollen nach Möglichkeit mitziehen. Experten sind aber skeptisch, ob ein Kompromiss gelingt. Saudi-Arabien hatte zuletzt bereits betont, womöglich sei wegen einer stärkeren Nachfrage 2017 gar keine Förderkürzung nötig.

Ein Vorbereitungstreffen der Opec-Staaten endete am Montag ohne Annäherung. Es seien keine konkreten Details für eine Kürzung beschlossen worden, sagte ein Opec-Vertreter zu Reuters. Der Ölpreis fiel daraufhin am Dienstag um mehr als ein Prozent. Ein Fass der Marke Brent kostete 47,69 Dollar.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×