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11.05.2011

16:13 Uhr

Opec

Der Markt ist trotz Libyen-Krise versorgt

Die Organisation erdölexportierender Länder behält ihre Einschätzung des vergangenen Monats bei. Trotz des Krieges in Libyen sei das Ölangebot ausreichend. Einen zusätzlichen Förderbedarf gebe es nicht.

London 

Die Opec glaubt, dass der Markt ausreichend mit Öl versorgt ist. Quelle: ap

Die Opec glaubt, dass der Markt ausreichend mit Öl versorgt ist.

Das Ölkartell Opec rechnet für 2011 nicht mit einem zusätzlichen Förderbedarf wegen der Turbulenzen in Libyen. Die weltweite Nachfrage nach Rohöl werde dieses Jahr um 1,4 Millionen Barrel (1 Barrel = rund 159 Liter) pro Tag (bpd) steigen, bekräftigte die Organisation erdölexportierender Länder am Mittwoch in ihrem Monatsbericht. Damit behielt die Opec ihre Einschätzung von vergangenem Monat bei. Das Ölangebot sei trotz der Ausfälle in Libyen ausreichend . Die Prognose deckt sich mit den Annahmen der US-Energieagentur EIA, die diese am Dienstag erläutert hatte.

Die Opec ist der Ansicht, dass der Markt ausreichend versorgt ist, obwohl Öl sich zeitweise auf mehr als 120 Dollar je Barrel verteuert hatte. Ein Barrel US-Leichtöl zur Lieferung im Juni kostet derzeit rund 102 Dollar, die marktführende Nordseesorte Brent liegt bei 117 Dollar je Barrel.

Es war der letzte Monatsbericht der Opec vor der nächsten Sitzung in Wien am 8. Juni, bei der über die Fördermenge des Kartells entschieden wird. Das offizielle Produktionsziel hat die Opec seit zwei Jahren unverändert gelassen. Allerdings haben Saudi-Arabien und einige andere Opec-Länder informell die Förderung erhöht.

Von

rtr

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