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24.11.2016

14:19 Uhr

Opec-Länder

Treffen mit Russland erst kurz vor Minister-Runde

Das Treffen der Opec-Staaten mit Nicht-Opec-Förderländern wie Russland wird verschoben. Später als geplant soll über die preisstabilisierende Förderquote verhandelt werden. Eine erste Vorbesprechung blieb ergebnislos.

Zur langfristigen Stabilisierung des Ölmarktes drängt das Ölkartell Opec wichtige Nicht-Opec-Länder zu einer gemeinsamen Fördergrenze. dpa

Ölförderung

Zur langfristigen Stabilisierung des Ölmarktes drängt das Ölkartell Opec wichtige Nicht-Opec-Länder zu einer gemeinsamen Fördergrenze.

WienIm Ringen um preisstabilisierende Förderquoten beim Erdöl treffen sich Vertreter der Opec-Staaten nun erst am Montag (28.11.) mit anderen wichtigen Nicht-Opec-Förderländern wie Russland. Ursprünglich waren diese Beratungen bereits für diesen Samstag in Wien vorgesehen. Die Terminplanung habe sich verändert, hieß es am Donnerstag bei der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec).

Eine Vorbesprechung auf Beamtenebene innerhalb des Opec-Kreises hatte Anfang der Woche hinter verschlossenen Türen stattgefunden und noch keine konkreten Fortschritte gebracht. Die Öl-Minister kommen für die wohl entscheidende Sitzung über die Förderquoten am Mittwoch (30.11.) in Wien zusammen.

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Von einem Einfrieren oder gar einer Drosselung der Ölförderung erwarten sich einige Mitglieder des Ölkartells eine Stabilisierung der Preise, die sich nach einem starken Verfall nur leicht erholt hatten. Die Opec hatte im September angekündigt, die Produktion auf 32,5 bis 33,0 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag zu senken – von zuletzt etwa 33,6 Millionen Barrel pro Tag. Der Plan muss von den Öl-Ministern aber noch abgesegnet und vor allem auf konkrete Förderlimits pro Land umgelegt werden.

Von

dpa

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