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03.02.2015

08:43 Uhr

Opec-Strategie scheint aufzugehen

Ölpreise erholen sich weiter kräftig

Am Dienstag sind die Ölpreise weiter leicht angestiegen. Beobachter werten dies als erstes Zeichen dafür, dass die Strategie des Ölkartells Opec aufgehen könnte. Zahl der Bohrungen in den USA war zuletzt stark gefallen.

Die Ölpreise sind wieder leicht gestiegen. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 25 Cent auf 49,80 Dollar. dpa

Ölförderung in Oklahoma, USA.

Die Ölpreise sind wieder leicht gestiegen. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 25 Cent auf 49,80 Dollar.

Singapur/FrankfurtDie Aussicht auf ein sinkendes Angebot hat die Ölpreise am Dienstag erneut angetrieben. Nordseeöl der Sorte Brent legte um bis zu 4,5 Prozent auf 57,23 Dollar je Barrel zu. US-Leichtöl der Sorte WTI zog in der Spitze um 4,0 Prozent auf 51,55 Dollar an.

Seit Beginn der vergangenen Woche hat sich Brent damit um 20 Prozent und WTI um 16 Prozent verteuert. Nach einer monatelangen Talfahrt legen die Ölpreise seit Ende der vergangenen Woche also wieder zu. In den USA war die Zahl der Ölbohrungen wegen der niedrigen Preise zuletzt stark gefallen.

Beobachter werten dies als erstes Zeichen dafür, dass die Strategie des Ölkartells Opec aufgehen könnte.

Die Organisation will unter Führung von Saudi-Arabien die US-Schieferöl-Industrie mit Kampfpreisen aus dem Markt drängen.

Händler verwiesen zudem auf die Pläne des Ölgiganten BP, seine Investitionen dieses Jahr um 13 Prozent auf 20 Milliarden Dollar zu kappen. Einsparungen hatten bereits die US-Rivalen Exxon Mobil und Chevron sowie der britisch-niederländische Konkurrent Shell angekündigt.

Diese Pläne der Branchengrößen helfen den Ölpreisen, wie Analyst Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets sagte. Die Commerzbank-Analysten sprachen von einem „grundlegenden Stimmungswechsel“. Bereits am Montag hatte ein Rückgang der Ölbohrungen in den USA die Ölpreise angetrieben.

Die BP-Aktie zog nach Vorlage von Zahlen in London um rund drei Prozent an. Der Ölpreisrutsch hat den Briten zwar einen Gewinneinbruch eingebrockt, doch fiel dieser nicht so heftig aus wie von Analysten befürchtet. Shell legten um 3,4 Prozent zu.

Gefragt waren angesichts des ebenfalls steigenden Kupfer-Preises auch Minenwerte wie BHP Billiton oder Antofagasta.


Kommentare (1)

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Account gelöscht!

03.02.2015, 10:02 Uhr

Ölpreise steigen weiter

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Bis ende März 2015 bei 70 US-Dollar der Barrel ( 159 L ) ?

Dann wollen wir all die erneut anhören die wegen dem niedrigen Ölpreis

einen Aufschwung für Europa propagandiert haben !

Sich alleine mit Aufschwung Hoffnungen auf dauerhafte niedrige Ölpreise

zu verlassen oder zu spekulieren zeigt wirklich wenig an

" MACHER TALENT " !

Und in Europa gibt es scheinbar keine Macher mehr...

keine Visionäre mehr...

aber dafür immer mehr Kosten für die Steuerzahler Europas...

etwa wegen dem EU-LISSABONER VERTRAGSBRUCH !

Der EU-Apparat kostet zuviel Geld dass zum grössten teil verschwendet wird.

Alle sind scheinbar dafür dass der Freihandelsabkommen

zwischen dem USA und Europa zustande kommt...

ABER...

bei Fusionen von Firmen werden dann sofort Maßnahmen getroffen...

DOPPELTE KOSTEN ZU VERMEIDEN...

etwa bei VERWALTUNGEN UND LABOR...

und WO ZEIGT UNS 500 MILLIONEN EUROPÄER die EU...

nach dem zustande kommen des Freihandelsabkommen den teuren Apparat in und aus Brüssel in dessen kosten zu verringern ???

Sparen soll Wohl nach Auffassung der EU nur noch der EU-Rentner indem man am EU-Rentner seine Existenz bedrohlich ständig kürzt ???

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