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10.01.2011

08:02 Uhr

Produktionskürzungen

Leck in Alaska-Pipeline lässt Ölpreis steigen

Ein Leck in einer Öl-Pipeline hat den Abwärtstrend des Ölpreises vorerst gestoppt. Weil zehn Prozent der amerikanischen Produktion über die Pipeline in Alaska laufen, fürchten Händler einen Versorgungsengpass.

HB DÜSSELDORF. Ein Leck in einer wichtigen Pipeline in Alaska hat am Montag den Ölpreis kräftig in die Höhe getrieben. Ein Barrel der US-Sorte WTI kostete im asiatischen Handel mit 89,98 Dollar zeitweise 2,2 Prozent mehr als am Freitag. Sollte die Schließung der Trans Alaska Pipeline mehr als ein oder zwei Wochen andauern, müsse mit weiteren kräftigen Preisaufschlägen gerechnet werden, sagten Börsianer.

Die „Trans Alaska Pipeline“ war bereits am Wochenende wegen eines Lecks stillgelegt worden, was erheblichen Einfluss auf die Ölproduktion hatte. Die Pipeline befördert mehr als zehn Prozent der amerikanischen Produktion.

Die Abdichtung werde zwar voraussichtlich nicht allzu lange dauern, hieß es. Vor dem Hintergrund der Ölpest im Golf von Mexiko im vergangenen Jahr könne es aber dauern, bis die Behörden grünes Licht für die Wieder-Inbetriebnahme gäben. Nordseeöl der Sorte Brent wurde mit bis zu 94,70 Dollar 1,5 Prozent teurer gehandelt.

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