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13.05.2011

22:03 Uhr

Risikoscheu

Euro ist so billig wie lange nicht

Der Euro ist unter 1,41 Dollar gelandet - und damit so billig wie seit Mitte Januar nicht mehr. Die Lage im Euro-Finanzraum macht die Anleger nervös. Und zwar richtig.

Der Euro ist so billig wie lange nicht. Quelle: dpa

Der Euro ist so billig wie lange nicht.

FrankfurtDie wachsende Risikoscheu der Anleger hat den Euro am Freitagnachmittag unter die Marke von 1,41 Dollar gedrückt. Er fiel um 1,2 Prozent auf 1,4075 Dollar und war damit so billig wie seit Mitte Januar nicht mehr. Vor dem Treffen der Euro-Finanzminister am kommenden Montag sei der Markt nervös, sagte Jessica Hoversen, Renten- und Devisenstrategin bei MF Global. Börsianer rechnen nicht mit Entscheidungen, die den anhaltenden Spekulationen um eine Umschuldung Griechenlands das Wasser abgraben könnten. Auch das Pfund Sterling kam am Freitag ins Rutschen und markierte mit 1,6163 Dollar ebenfalls ein Vier-Monats-Tief.

Der anziehende Dollar setzte die Rohstoffe unter Verkaufsdruck. Ein Barrel der US-Ölsorte WTI kostete mit 98,08 Dollar 0,9 Prozent weniger als am Donnerstag. Brent-Öl verbilligte sich um 0,4 Prozent auf 112,56 Dollar. Gold und Silber fielen um jeweils mehr als ein Prozent auf 1485,70 beziehungsweise 34,12 Dollar je Feinunze.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Fehlkonstruktion-Euro

13.05.2011, 23:23 Uhr

Habe mir gerade auf dem Zensierten Dumm Fernsehn M. Illner angesehen.

Herrn Kampeter cdu, stand seine Ratlosigkeit wenn es um die Kernprobleme des Euros ging, gerade zu ins Gesicht geschrieben. Es fiel ihm sichtlich schwer, die Leute weiterhin mit Phrasen wie der Euro ist alternativlos, der Euro ist gut für die "BRD", etc. - sie wissen schon, zu belügen. Deshalb ließ er sich wohl zu der einzig wahren Aüßerung verleiten: Der Euro ist ein POLITISCHES Projekt, herbeigeführt von den charakter- und heimatlosen EUrophilen der EinheitsbreiPartei, welche anstatt für ein starkes Deutschland einzutreten, ihr Heil in der EU Diktatur suchen.

Als dem grünen Giegold nichts mehr einfiel womit er hätte argumentieren können, wurde schnell die "Rechtspopulistenkeule" bemüht um alle Kritiker der Diktatwährung mundtot zu schlagen. Im Anschluß direkt die WelkriegII Keule aus der Ökobaumwolltragetasche herausgezogen und losgebrabelt: Die bösen Deutschen sollten mal wieder erinnern welche Schandtaten sie begangen hätten, wie gut die restliche Welt doch zu ihnen war, und daß die Deutschen doch dankbar sein sollen jetzt alles zurückzahlen zu dürfen.
Anstatt die realen Probleme zu sehen die vom Euro ausgehen wird populistisch der deutsche Schuldkomplex bemüht!
Ich dachte, wie krank muß so ein Hirn sein, oder wie oft wurde er im Kindergarten wohl verprügelt, daß so eine die Realitäten leugnende Persönlichkeit daraus werden kann?
Dieser arme Ignorant kannte beim Reden weder Punkt noch Komma und ließ sich auch von der Moderatorin nicht bremsen!
Typischer überheblicher, arroganter, realitätsfremder grüner Oberlehrer.
Leute, wer sowas wählt, ist wirklich verantwortungslos.
Das muß man jedem mit dem man ins Gespräch kommt klar machen, was die "Grünen" und ihr Gedankengut wirklich sind. Es gibt viele Leute welche die Grünen nur als Naturschutz und Anti Atomkraft Partei begreifen und diese deshalb wählen!

Fehlkonstruktion-Euro

14.05.2011, 00:09 Uhr

Die europäische Währungsunion ist gescheitert, nur will es keiner der verantwortlichen EUromantikern zugeben.
Viele Fachleute haben schon vor der Euro Einführung gewarnt.
Der Fehler ist die Einheitswährung Euro selber!
Eine einheitliche Währung für Volkswirtschaften mit so unterschiedlicher Produktivität, Ausrichtung, Leistungs- fähigkeit und bereitschaft ist ökonomisch gröbster Unsinn.
Eine Währung hat die wichtige Funktion, Ungleichgewichte in den Außenbilanzen zwischen einzelnen Volkswirtschaften auszugleichen. Der Euro vernichtet dieses Basiselement. Deshalb muß die Anpassung über die Realwirtschaft, sprich Löhne und Preise, erfolgen. Die Folge sind Rezession, wegbrechen der Staatseinahmen, abhängigkeit der schwächeren Ländern von permanenten! Transferleistungen.
Die EU Diktaturwährung TEuro, versklavt die freien Völker Europas, indem sie die einen zu Almosenempfängern degradiert und die anderen ausplündert.
Der Euro ist ein frankensteinsches Monstrum, welches nur durch die Politik und unvorstellbare Mengen an Subventionen, siehe ESM, künstlich am Leben erhalten wird.
Und dies alles zu Lasten des Steuerzahlers!
Ein freies und gesundes Europa und auch Deutschland braucht keine Währungsunion!!
Die Verletzung geltenden Rechts mit dem Bruch des Lissabon Vertrages gegen das "No Bail Out" Gesetz Art. 125 AEUV (früher Art. 103 EG) zeigt das wahre Gesicht der EU, die Recht beugt und Gesetze bricht und ändert wie es für sie gerade zweckmäßig ist.
Über die mafiösen Strukturen innerhalb der EU die Korruption möglich machen (z. B. Ex-Ösi Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ! und andere bereits überführte und zurückgetretene ** Verbrecher) wollen wir hier erst gar nicht reden.
Die EU ist eine despotische, undemokratische, ja diktatorische Organisationen; ohne jegliche demokratische Legitimierung der Bürger welche von dieser zur Erreichung eigenster Interessen ausgebeutet werden. Der Rettungsschirm ist Augenwischerei, er hilft den Ländern leider nicht wie man sieht!

Adenauer

14.05.2011, 00:31 Uhr

So ein Quatsch.
Der Euro war Anfang April, also vor vier Wochen, genau so hoch oder genau so tief wie aktuell. Die Message:"so billig wie seit Mitte Januar nicht mehr" ist falsch. Damals war der Kurs irgendwo bei 1,31.

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