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06.01.2006

09:08 Uhr

dpa-afx SINGAPUR. Der Ölpreis hat sich am Freitag knapp unter der Marke von 63 Dollar eingependelt. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 62,88 Dollar und damit neun Cent mehr als bei Handelsschluss am Vorabend in New York. Das erst am Dienstag markierte Zehn-Wochen-Hoch von 63,80 Dollar bleibt damit gleichwohl in Reichweite.

Händler machten die jüngsten Lagerbestandsdaten aus den USA sowie die Aussicht auf mildes Winterwetter in den USA für die leichte Entspannung verantwortlich. "Für den Großteil des Januars signalisiert der Wetterbericht ungewöhnlich milde Temperaturen", sagte Jim Rittersbusch von Rittersbusch and Associates. Dies dämpfe den Heizölbedarf.

Die Ölpreise hatten am Donnerstag auf günstige US-Lagerbestände erst mit deutlicher Verzögerung mit Abschlägen reagiert. Erst am späten Abend entfernte sich die Notierung von ihrem Tageshoch von 63,74 Dollar. Die Rohölbestände waren nach Angaben des Energieministeriums in der vergangenen Woche gesunken. Vor allem auf der Produktseite hätten sich die Lagerbestände aber deutlich besser als erwartet entwickelt, sagte Dekabank-Rohstoffexpertin Sandra Ebner. So legten sowohl die Benzin- als auch die Destillat-Bestände wie Heizöl und Diesel jeweils zu.

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