Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.09.2011

12:59 Uhr

Rohstoff-Preise

Angst vor schwacher Konjunktur drückt Ölpreis

Die Hilfen für die US-Wirtschaft durch die Fed werden stark angezweifelt. Das lässt den Ölpreis abrutschen. Die Gesamtkonjunkturelle Lage trübt die Aussichten auf Dauer.

Ölfässer. ap

Ölfässer.

SingapurZweifel an der Wirksamkeit der neuen Fed-Hilfen für die US-Wirtschaft haben den Ölpreis am Donnerstag ins Rutschen gebracht. US-Öl der Sorte WTI verbilligte sich um bis zu 3,3 Prozent auf 83,08 Dollar je Fass. Der Brentpreis gab in der Spitze um 2,6 Prozent auf 107,50 Dollar nach. Offenbar glaube der Markt nicht, dass die US-Wirtschaft mit der „Operation Twist“ wieder genug Fahrt aufnehmen könne, sagte ein Händler. Die Fed will bis Mitte kommenden Jahres 400 Milliarden Dollar in die Hand nehmen, um lang laufende Anleihen zu erwerben. Gleichzeitig verkauft sie im selben Umfang kurz laufende Treasuries. Ziel ist es, die langfristigen Zinsen zu senken und Kredite tendenziell billiger zu machen.

„Konjunkturell sieht es derzeit insgesamt einfach nicht gut aus“, urteilte Tony Nunan, Analyst bei Mitsubishi Corp. Es reiche schon der Blick nach Europa, wo man noch immer versuche, der Schuldenkrise Herr zu werden.

Zur negativen Stimmung trugen auch schwache Wirtschaftsdaten aus China bei: Der am Donnerstag bekanntgegebene HSBC-Einkaufsmanagerindex sank auf 49,4 von 49,9 Punkten im August. Damit lag das Barometer den dritten Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

Von

dpa

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Mollemopp

22.09.2011, 11:24 Uhr

Seltsam seltsam. Wie kann denn der Ölpreis überhaupt fallen? Angeblich geht uns das schwarze Gold doch schon in Kürze aus. Mir wurde schon vor 30 Jahren in der Schule die Lüge aufgetischt, dass in 40 bis 50 Jahren kein Öl mehr da ist. Also müsste es schon recht bald vorbei sein mit der klebrigen Pampe. Da wir also auf das gruselige Ende zusteuern, müsste das Barrel jetzt bei 1000 oder 1000000 Dollar liegen. Also lasst uns endlich das restliche Öl verbrauchen, damit ich meinen Lehrer von früher nicht mehr als Lügner in Erinnerung behalte.

Account gelöscht!

22.09.2011, 11:50 Uhr

.
Kann ich dir sagen Mollemopp,
wenn der Preis schlagartig steigt müssen die Europäer und Ami`s frieren und zu hause bleiben.

Bist du schon mal in eiskaltes Wasser gestiegen ?
Siehst Du, damit diese Menschen nicht an Herzversagen, Weicheier vertragen nämlich nichts mehr, sterben, lässt man sie nur ganz behutsam ins kalte Wasser steigen.
.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×