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13.03.2014

08:54 Uhr

Rohstoff-Preise

Gold klettert, Öl stagniert

Da greift das Bild vom sicheren Hafen: Gold profitiert von den Krim-Spannungen, der Preis steigt auf ein Sechsmonatshoch, auch wegen der schwachen chinesischen Konjunktur. Das schwarze Gold drückt Letztere dagegen.

Das hält und hält und hält... Anlageformen wie Gold gewinnen vor allem in unruhigen Zeiten an Attraktivität. So auch während der Ukraine-Krise. dpa

Das hält und hält und hält... Anlageformen wie Gold gewinnen vor allem in unruhigen Zeiten an Attraktivität. So auch während der Ukraine-Krise.

Der Goldpreis hat unter dem Einfluss der angespannten geopolitischen Lage am Donnerstag im frühen europäischen Handel den höchsten Stand seit sechs Monaten erreicht. Diese Woche könnte zudem die stärkste Steigerung auf Wochenbasis für das gelbe Edelmetall seit August 2011 bringen. Auch das offensichtlich schwächere Wachstum in China ließ die Anleger nach Angaben aus dem Handel zu Gold als „sicherem Hafen” greifen.

„Gold wird voraussichtlich solange unterstützt, wie die Lage in der Ukraine unsicher bleibt”, sagte Analyst Zhu Siquan von GF Futures in Guangzhou. Aus charttechnischer Sicht sehe der Goldpreis mittlerweile aber „etwas überkauft” aus, sagte er. Am Kassamarkt gewann die Notierung 0,2 Prozent auf 1369,30 Dollar je Feinunze.

Anders als Gold reagierte der Kupferpreis auf die Vorlage schwacher Daten aus China mit Verlusten. Kupfer sank um 0,5 Prozent auf 6471,75 Dollar je Tonne. Das Wachstum der Industrieproduktion in China betrug im Januar und Februar nach amtlichen Angaben zum Vorjahr 8,6 Prozent. Erwartet hatten die Märkte 9,5 Prozent.

Hingegen bewegte sich der Ölpreis nur unwesentlich. Der April-Kontrakt für WTI stieg um 0,2 Prozent auf 98,16 Dollar je Barrel. Die Nordseesorte Brent lag am Terminmarkt mit 108,30 Dollar je Barrel 0,3 Prozent höher. Hier spielten die schwachen Daten aus China eine bremsende Rolle, hieß es von Michael McCarthy von CMC Markets in Sydney.

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