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14.07.2014

16:14 Uhr

Rohstoffe

Anleger trennen sich von Gold und Silber

Der Goldpreis gibt deutlich nach und kämpft mit der Marke von 1.300 Dollar. Händler sehen die Erholung der Aktienmärkte als Ursache. Analysten schätzen jedoch, dass der Grund woanders liegt.

Goldbarren in London. Die Erholung an den Finanzmärkten sorgt für weniger Interesse am Edelmetall. dpa

Goldbarren in London. Die Erholung an den Finanzmärkten sorgt für weniger Interesse am Edelmetall.

Frankfurt/LondonGewinnmitnahmen haben am Montag den Goldpreis in den Keller geschickt. Eine Feinunze des gelben Metalls verbilligte sich um 2,5 Prozent auf 1303,86 Dollar. Damit waren die seit Mitte Juni aufgelaufenen Gewinne wieder aufgezehrt.

Hauptgrund der Verkäufe dürfte die Erholung an den Aktienmärkten sein. So kletterte der Dax bis zum frühen Nachmittag um 0,9 Prozent auf 9.750 Punkte. „Der Preisanstieg vorige Woche war vermutlich etwas überzogen“, sagte ein Händler.

Nach Einschätzung der Analysten der Commerzbank bleibt die physische Nachfrage etwas hinter den Erwartungen zurück. Vieles sei spekulativ getrieben. Das zeigten auch die von der CFTC am Freitag veröffentlichten Daten über die Positionierungen der Anleger. Danach haben Hedge Fonds und Vermögensverwalter ihre Wetten auf steigende Preise in Gold-, Silber- und Kupfer-Future in Woche zum 8. Juli ausgebaut.

Meilensteine des Goldpreises

Kupferzeit

Die Goldgewinnung beginnt.

Um 4000 vor Christus

Rund 6.000 Jahre alt sind Funde aus Ägypten, die eine Bearbeitung des Edelmetalls belegen. Im Land der Pharaonen entsteht die erste große Goldkultur. Ein Großteil der Techniken, die zur Verarbeitung des Goldes notwendig sind, wird im antiken Ägypten entwickelt.

Gold gilt den Ägyptern als „Sonnenmetall“. Sowohl die Sonne als auch das Gold werden mit derselben Hieroglyphe bezeichnet. Ursprünglich kommt das Gold der alten Ägypter aus dem Nil, an dessen Ufern es in Form von Waschgold gewonnen wird. Später betreibt man in Nubien, Ägyptens Goldland, Bergbau, um an das kostbare Metall zu kommen.

600 bis 1200

Nach dem Ende der Spätantike um 600 bleibt der Solidus im Oströmischen Reich die wichtigste Währung. Sie ist bis zum beginnenden 12. Jahrhundert die Leitwährung in Europa, Nordafrika und Vorderasien. Gründe dafür sind der hohe Goldgehalt und die daraus folgende Stabilität der Goldwährung. Mit dem Niedergang von Byzanz verfällt auch dessen Währung.

Die Goldzirkulation im Rahmen der staatlichen Institutionen nimmt im frühen Mittelalter ab. Andererseits entwickelt sich das Geld in zunehmendem Maße zu einem Tauschmittel, welches dem Handels- und Marktgeschehen dient. Die ursprüngliche Goldwährung verliert als Zahlungsmittel an Bedeutung und wird nur noch als eine Art Wertspeicher gehortet. Die meisten Wohlhabenden wechseln zur Silberwährung, da Gold seltener und teurer ist als Silber. Silber weist lediglich den reinen Rechenbezug zum Gold auf.

15. und 16. Jhr.

Portugals Entdeckungsfahrten und die nachfolgende Kolonialisierung bringen afrikanisches Gold nach Europa. Jedoch gelingt es Portugal nicht, Goldvorkommen unter seine Kontrolle zu bringen. Die eingeführten Goldvorräte von von etwa 700 Kilogramm im Jahr kommen durch Tauschhandel zustande.

Funde belegen, dass in Westafrika seit mindestens 2.000 Jahren Gold gewonnen wird. Neben dem Königreich Mail (Gebiet im nordöstlichen Guinea) verfügt das Ashanti-Reich auf dem Territorium des heutigen Ghana, das vom Ende des 17. bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert besteht, über reiche Goldvorkommen. Die 1897 gegründete Ashanti Goldfields Corporation ist unter dem Namen AngloGoldAshanti noch heute einer der größten Goldproduzenten der Welt.

Goldrausch im 19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert steht im Zeichen des Goldes. Der Goldrausch beginnt in den 1820er Jahren in Russland, wo im Uralgebirge und später auch in Sibirien Goldvorkommen entdeckt werden. Im Januar 1848 findet man im kalifornischen Sacramento Valley Gold. Viele Menschen aus aller Herren Länder kommen in die Region, um ihr Glück zu versuchen. Weiter geht es 1851 mit der Entdeckung von Goldlagerstätten in Australien, wo in verschiedenen Gebieten in den folgenden Jahrzehnten weitere Lager erschlossen werden. Im März 1886 stößt man im südafrikanischen Transvaal, am so genannten Witwatersrand, auf die ergiebigste Goldlagerstätte der Welt. Der letzte Goldrausch des Jahrhunderts spielt sich in Alaska ab, wo im August 1896 am Mündungsgebiet des Klondike River in den Yukon River Gold gefunden wurde. Die reichen Vorkommen, die den Goldrausch ausgelöst haben, gewinnen erhebliche Bedeutung für die Wirtschaftskraft des jeweiligen Landes.

1944-1971

In den Jahren 1944 bis 1971 ist der US-Dollar an Gold gebunden. Jedes Land, das dem so genannten Bretton Woods System beitritt, hat das Recht, Dollar-Reserven zu einem fixen Preis von 35 USD je Unze in Gold umzutauschen. Vorrangige Ziele der Konferenz in Bretton Woods, New Hampshire, sind die Wiederherstellung der Wirtschaftsmacht Europa und die Belebung und Vereinfachung des Welthandels. Zu diesem Zweck sollen die Wechselkurse zwischen den Währungen stabilisiert werden. Trotz wirtschaftlicher Erfolge treten in der Folge die Mängel der Währungsordnung immer deutlicher zutage. Das Fehlen von Mechanismen der Zahlungsbilanzanpassung und die Vormachtstellung des US-Dollars lassen das System bröckeln...

1971

Im August 1971 beendet US-Präsident Richard Nixon eine Ära: Er hebt die Bindung des US-Dollars an Gold auf und beendet das in Bretton Woods festgezurrte Weltwährungssystem.

März 1973

Im März 1973 werden die Devisenbörsen in vielen Ländern Europas geschlossen, da das Bretton Woods System zusammenzubrechen droht. In der Folge wird das System offiziell außer Kraft gesetzt. Die Mehrzahl der großen Industrienationen geht zu einem System flexibler Wechselkurse über. Den Anfang machen die Schweiz und Großbritannien.

Januar 1980

Zu Beginn des Jahres 1980 steigt der Goldpreis erstmalig auf 850 US-Dollar (inflationsbereinigt 2.100 US-Dollar). Steigende Ölpreise und die damit verbundene hohe Inflation, der sowjetische Einmarsch in Afghanistan und die Revolution in Iran treiben Anleger weltweit in den "sicheren" Hafen Gold.

August 1999

In der Folge schaffen es die USA, die Inflation stark zu verringern. In einer langjährigen Phase des Aufschwungs sinkt der Goldpreis. Spekulationen über eine Reduzierung der Gold-Reserven der Notenbanken drücken ihn im August 1999 auf 251,70 US-Dollar.

Oktober 1999

Nur zwei Monate später einigen sich 15 europäische Zentralbanken auf eine Begrenzung der Gold-Verkäufe. Die Folge: Der Goldpreis steigt auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 338 US-Dollar.

Februar 2003

Seit Beginn der 2000er-Jahre steigt der Goldpreis stetig. Experten sind der Meinung, der Anstieg hängt mit der wachsenden Schuldenlast der USA und der Schwächung des US-Dollars gegenüber anderen Währungen zusammen. Der Einmarsch der US-Truppen in den Irak und die damit verbundene Angst vor einem Flächenbrand in der Region treibt Gold auf den höchsten Stand seit viereinhalb Jahren: 388,50 Dollar.

2003 bis 2005

In den folgenden beiden Jahren nimmt der Goldpreis die Marken von 400 und 500 US-Dollar.

April bis Juni 2006

Der schwächelnde Dollar, steigende Ölpreise und der Atom-Konflikt mit Iran treiben Gold auf 730 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit 26 Jahren. Im Juni drücken Gewinnmitnahmen den Preis wieder auf 543 Dollar.

September 2008

Der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers verändert die globale Finanzwelt - und beschert dem Goldpreis den größten Tagesgewinn der Geschichte: Am 17. September 2008 steigt Gold binnen 24 Stunden um 90 Dollar.

Februar 2009

Im Zuge der weltweiten Finanzkrise erreicht der Goldpreis ungeahnte Höhen. Im Februar 2009 schießt Gold über 1.000 US-Dollar. Drastische Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten und die Gefahr einer weltweiten Rezession lassen Anleger in den sicheren Hafen flüchten.

Von Januar bis März 2009 verbuchen börsennotierte Gold-Fonds (ETFs) Rekord-Mittelzuflüsse. Die Goldbestände des weltgrößten Gold-Fonds, SDPR Gold, steigen um 45 Prozent auf 1127,44 Tonnen.

2010

Der Goldpreis steigt von Rekord zu Rekord. Vor allem die Angst vor einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise treibt das Edelmetall. Die Nachfrage der Anleger beschert Gold im Gesamtjahr ein sattes Plus von fast 30 Prozent. Ende des Jahres lässt das milliardenschwere Fed-Anleihenkaufprogramm den Goldpreis auf über 1.400 Dollar steigen.

Allzeithoch im September 2011

Im August beschleunigt sich die Rekordjagd des Goldpreises. Einbrechende Aktienkurse weltweit verstärken die Flucht in Sicherheit. Binnen weniger Wochen legt der Goldpreis kräftig zu und steigt bis auf 1912 Dollar. Ein Anstieg über 2.000 Dollar gilt für die meisten Experten als ausgemacht. Doch tatsächlich folgt erst einmal ein langer Kursrutsch.

Juni 2013

Die Spekulationen auf eine nachlassende Schwemme billigen Notenbank-Geldes aus den USA setzen den Edelmetallen zu. Der Preis für Gold fällt in Richtung 1200 Dollar je Feinunze. Es droht der größte Quartalsverlust seit dem Zusammenbruch des Währungssystems von Bretton Woods Anfang der 1970er Jahre.

Oktober 2013

Der Goldpreis läuft auf den ersten Jahresverlust in 13 Jahren zu. Seit Anfang dieses Jahres ist der Preis des Edelmetalls um 22 Prozent gesunken. Indessen prognostizieren Investmentbanken weitere Verluste: Einer Morgan Stanley-Studie zufolge sein Preis 2014 im Schnitt 1313 Dollar pro Unze betragen - und damit niedriger ausfallen als die Prognose von 1420 Dollar für 2013. Grund ist die Geldpolitik der Fed: Investoren fürchten, dass die Rücknahme der Bondkäufe durch die Notenbank „verschoben, aber nicht aufgehoben” sei, was wenig Aufwärtspotenzial für das Edelmetall verspreche.

Februar 2014

Der Goldpreis kann in den ersten zwei Monaten des Jahres 2014 wieder etwas an Boden gewinnen. Er steigt von Anfang Januar bis Ende Februar um zehn Prozent auf 1330 Dollar pro Feinunze. Vor allem die steigende Nachfrage nach börsengehandelten Gold-Indexfonds, die das Edelmetall physisch erwerben, führt zu dem Preisanstieg. Zudem notiert der Goldpreis wieder über der wichtigen 200-Tage-Linie. Für technisch orientierte Investoren gilt dies als wichtiges Signal für eine Trendwende.

Mai 2014

Als der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine Mitte März zu eskalieren droht, suchten Anleger wieder verstärkt den sicheren Hafen Gold. Am 14. März stieg der Preis für eine Feinunze Gold bis auf 1383 Dollar an. Seither ging es aber permanent abwärts. Ende Mai liegt der Preis für eine Feinunze Gold mit 1294 Dollar leicht unter seinem Stand Ende Februar. Hedgefonds haben in der Woche zum 13. Mai ihre Wetten auf steigende Goldpreise (Netto-Long-Positionen) um 8,3 Prozent auf 94.329 Kontrakte reduziert, wie Zahlen der U.S. Commodity Futures Trading Commission zeigen. Short-Positionen legten dagegen um zehn Prozent auf 31.283 zu und markierten damit den höchsten Stand seit Februar.

Juli 2015

Anfang 2015 stieg der Goldpreis wieder auf 1.300 Dollar. Doch die Wirtschaft in den USA läuft rund und die Wachstumszahlen für 2015 sind erfreulich. Anleger gehen deshalb von einer baldigen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed aus. Das würde den Dollar stärken und den Goldpreis belasten. Dementsprechend geht der Goldpreis seit Monaten auf Talfahrt und notierte am 22. Juli erstmals seit 2010 unter 1.100 Dollar.

In Anspielung auf den WM-Sieg der deutschen Auswahl fügten die Experten hinzu: „Leider erhält der Sieger der Fußball-Weltmeisterschaft nur eine Nachbildung des WM-Pokals. Ansonsten wären die deutschen „Goldbestände“ nach dem gestrigen Sieg im Maracanã-Stadion für die nächsten vier Jahre um rund 3,7 Kilo pures Gold höher.“

Der Silberpreis gab 2,7 Prozent auf 20,81 Dollar je Feinunze nach. Auch hier sprachen Börsianer von Gewinnmitnahmen. Am Freitag hatte sich die London Bullion Market Association (LBMA)für ein neues Preissetzungssystem für Silber entschieden, denn das börsentägliche Silber-Fixing in London soll am 14. August angesichts von Ermittlungen über Manipulationen in anderen Märkten nach 117 Jahren eingestellt werden.

Ab dem 15. August sollen die Chicago Mercantile Exchange (CME) und Thomson Reuters Benchmark Services Ltd - eine Tochter der Thomson Reuters Corp - die Preisfeststellung übernehmen.

Tag der offenen Tür bei Bundesbank

12,4 Kilogramm Gold zum Anfassen

Tag der offenen Tür bei Bundesbank: 12,4 Kilogramm Gold zum Anfassen

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Von

rtr

Kommentare (10)

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Herr Mmnews De

14.07.2014, 17:40 Uhr

Im Jahr 2014 gedenken wir nicht nur des Beginns des Ersten Weltkriegs, nein, wir feiern auch 100 Jahre wertlosen Geldes!

Seit dem Ende des allgemeinen Goldstandards 1914 führt ein westliches Bankenkartell einen Krieg gegen Gold. Die Bankiersfamilien übernahmen alle westlichen Zentralbanken, sie trennten das Geld vom Gold, manipulierten dessen Preis und versuchten die Menschen davon zu überzeugen, dass Gold ein steinzeitliches Relikt sei. Doch das Gegenteil ist der Fall. Gold ist ein wichtiger Schlüssel zur Neuordnung der Welt!

Das Bankenkartell hat den Krieg gegen das Gold verloren, denn es hatte die Rechnung ohne die Asiaten gemacht. Nun führt es einen Krieg um Gold, der noch weitreichende Folgen haben könnte.

Wir befinden uns seit 2009 inmitten eines gewaltigen Wirtschafts- und Währungskriegs, der auch ein Goldkrieg ist. Von den Massenmedien totgeschwiegen, stehen sich das westliche Bankenkartell um die private Fed und die aufstrebenden Nationen um die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gegenüber und kämpfen um jeden einzelnen Barren Gold.

China und Russland fordern ein Ende der Dollar-Herrschaft und die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Weltleitwährung. Das Bankenkartell versucht indes mit allen Mitteln, seinen sterbenden Fed-Dollar lange genug am Leben zu erhalten, um zwischenzeitlich eine eigene, neue private Weltwährung etablieren zu können. Doch dafür braucht die heimliche Weltregierung Gold – Gold, das sie nicht hat, weil es jahrelang im ganzen großen Stil von West nach Ost abgeflossen ist.

China hat sich den größten Teil allen verfügbaren Goldes gesichert. Daher tobt nun der Krieg um den kargen Rest und um das Gold der Zukunft, um die Goldminen, die zum größten Teil bereits den Besitzern der westlichen Großbanken gehören.

Das Kartell manipuliert auch hier die Preise, um ehrliche Käufer zu verschrecken und auf diese Weise günstiger alles an sich zu reißen.

Herr Mmnews De

14.07.2014, 18:06 Uhr

Desinformation in den Medien?

Das alte Mediensystem ist dem Untergang geweiht, nur sie merken es nicht, da sie auf der Titanic, auf der sie sich befinden, nur die Stühle rücken und denken, dass die Sonne ewig für sie scheint.

Die Menschen haben es mittlerweile einfach satt, belogen und desinformiert zu werden und ziehen es lieber vor, ihre Informationen im Internet zu suchen. Im Gegenzug steigen die Benutzerzahlen exorbitant von diversen Blogs und systemkritischen Foren.

Leben wir in einer medialen Matrix?

In einer medialen Scheinwelt?

Die Systemmedien dulden keine Wahrheit wie es Morpheus im gleichnamigen Film ausführte:
"Die Matrix ist die Welt die über deine Augen gestülpt wurde, damit du blind für die Wahrheit bist."

Herr Helmut Metz

14.07.2014, 19:09 Uhr

Ja, ja, da ist Fußball-Deutschland (zurecht) gerade im Goldrausch, und das deutsche Team hat sich den Arsch dafür aufgerissen, diesen Pokal aus purem GOLD zu bekommen, und wenn irgendwelche Zentral- oder Bullionbankster-Großverbrecher dann mit Papier-Derivaten den Preis (gemessen in Schein- / Falsch- / Kredit- / Schuldgeld) mal wieder runterknüppeln, gibt es gleich den Pawlow´schen-Reflex der Papier- ääh Kaffeesatz-"Analysten", Gold habe bei den Anlegern an "Glanz verloren". ;-))
Haben Sie sich übrigens schon einmal gefragt, weshalb insbesondere Bank-"Analysten" (Goldman Sucks bietet sich als abschreckendes Beispiel hier fast immer an) dem Edelmetall so gut wie nie großes Potenzial bescheinigen (es übrigens auch in der Zeit von ca. 2000 bis 2010 nicht taten, als der Gold-"Preis" abging wie ein Zäpchen und die meisten Aktienindices outperformte)?? Die Antwort ist dabei simpel: Gold = WERTaltiges Geld ist der Todfeind ihres ungedeckten, wertlosen Papier- / Schuldgeldsystems, auf dem ihre Macht und Existenz beruht.
1980/81, als das werthaltige Geld sich anschickte, den sich rapide entwertenden US-Dollar in die Wüste zu schicken, konnte FED-Chef Paul Volcker den USD nur dadurch retten, indem er die Prime Rate auf über 20% hinauf katapultierte und damit Geldanlagen / Sparen im Papier-Dollar wieder attraktiv machte. Das werthaltige Echtgeld dagegen liefert bekanntlich keine Zinsen.
Heute aber haben die Zentralbankster den Zins auf Papier-Geld de facto abgeschafft - was aber verhindert bis jetzt den Eintritt des "Voltaire´schen Gesetzes" (Papiergeld kehrt immer zu seinem eigentlichen Wert zurück -zu null), den K.o-Schlag gegen die entwerteten und jetzt ebenfalls nahezu zinslosen Papierwährungen durch Gold?
Eigentlich auch ganz einfach und logisch: eine für die Papiergeld-Bankster ganz tolle Erfindung, die es 1980 noch nicht gegeben hat: das Papiergold, also Papier-Derivate auf eine REALE WARE, nämlich Gold.

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