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11.08.2014

11:32 Uhr

Rohstoffe

Brent-Preis rutscht unter 105 Dollar

Der Ölpreis zeigte sich bisher von den politischen und militärischen Konflikten auf der Welt bisher unbeeindruckt. Nun hat die nachlassende Furcht vor einer Störung der irakischen Exporte den Preis für Öl gedrückt.

Die Ölpreise starten schwächer in die neue Handelswoche. dpa

Die Ölpreise starten schwächer in die neue Handelswoche.

Singapur/FrankfurtDie nachlassende Furcht vor einer Störung der irakischen Exporte hat den Ölpreis am Montag gedrückt. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 104,82 Dollar je Barrel.

Anleger seien erleichtert, dass ungeachtet der jüngsten Vorstöße islamistischer Kämpfer über die Pipeline der autonomen Kurden-Region im Nordirak wie bisher täglich 120.000 Barrel Öl in die Türkei gepumpt würden, sagten Börsianer. Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch warnte aber davor, dass die Stimmung schnell kippen könne. „Angesichts der geopolitischen Spannungen kann und darf ein kräftiger Anstieg des Ölpreises nicht ausgeschlossen werden.“

Aktuell herrscht auf dem Weltmarkt ein Überangebot an Rohöl. Aus diesem Grund kostet ein Barrel zur sofortigen Lieferung ein bis zwei Dollar weniger als der Brent-Terminkontrakt für September.

Zuvor waren die Ölpreise am Montag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 105,10 US-Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 25 Cent auf 97,90 Dollar.

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