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10.06.2013

11:50 Uhr

Rohstoffe

China-Daten drücken Ölpreise nur leicht

Die Ölpreise haben am Montag angesichts enttäuschender chinesischer Konjunkturdaten nur leicht nachgegeben. Die andauernden Spannungen im Nahen Osten machen größere Preisabschläge eher unwahrscheinlich.

Teures Öl: Die Preise für den Kraftstoff steigen weiterhin. dapd

Teures Öl: Die Preise für den Kraftstoff steigen weiterhin.

Singapur Brent und US-Leichtöl der Sorte WTI kosteten mit 104,29 Dollar beziehungsweise 95,76 Dollar das Fass je etwa 0,3 Prozent weniger als am Freitagabend. Die am Wochenende veröffentlichten Export- und Importstatistiken Chinas lösten Spekulationen über eine nachlassende Nachfrage aus. "Es sieht so aus, als würde das Angebot der Nachfrage weit vorauslaufen", erklärte ein Händler. Er rechnete für die nächsten Monate mit fallenden Preisen. Vor allem Brent könnte dann wieder unter die charttechnisch wichtige Marke von 100 Dollar je Barrel fallen, vermutete er.
Allerdings dürften die andauernden Spannungen im Nahen Osten größere Preisabschläge vorläufig eher unwahrscheinlich machen. So schwelt der Streit des Westens mit dem Iran über dessen Atomprogramm weiter. In Syrien droht der Bürgerkrieg auf die Nachbarstaaten überzugreifen.

Von

dpa

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