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21.01.2011

19:57 Uhr

dpa-afx NEW YORK/LONDON/WIEN. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Abend 97,16 Dollar und somit 58 Cent mehr als am Tag davor. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März kostete zuletzt 89,18 Dollar und damit 41 Cent weniger als am Vortag. Die Schwäche des Dollar bremse aber die Auftriebskräfte, hieß es am Markt.

Den deutlichen Preisaufschlag bei Brent-Öl im Vergleich zu WTI-Öl führen Händler auf Meldungen von Royal Dutch Shell zurück. Demnach dürften die vier am vergangenen Samstag vorübergehend stillgelegten Brentöl-Plattformen in der Nordsee noch für mehrere Wochen geschlossen bleiben.

Am Donnerstag waren die Ölpreise aus Furcht vor einer restriktiveren Geldpolitik in China um rund zwei Dollar gefallen. Auch gestiegene Rohöllagerbestände in den USA hatten auf die Stimmung am Ölmarkt gedrückt. Die Commerzbank schrieb in einer Studie, dass ohne die Schließung einer größeren Ölleitung in Alaska, wodurch 2,5 Mill. Barrel Rohöl weniger zur Verfügung gestanden hätten, der Anstieg der Rohölvorräte vermutlich noch stärker ausgefallen wäre.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sank unterdessen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 92,95 Dollar. Das waren 1,04 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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