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05.07.2011

12:11 Uhr

Rohstoffe

Gold legt leicht zu, Öl wird billiger

Die Erholung des Dollars zum Euro hat am Dienstag die Ölpreise leicht ins Minus gedrückt. Der Goldpreis kratzt hingegen an einer psychologisch wichtigen Marke. Das könnte sich aber schon bald ändern.

Goldring: Der Preis für das Edelmetall ist leicht gestiegen. Quelle: Reuters

Goldring: Der Preis für das Edelmetall ist leicht gestiegen.

Der Goldpreis ist am Dienstagvormittag den dritten Tag in Folge unter der psychologisch wichtigen Marke von 1500 Dollar geblieben. Mit 1498,90 Dollar kostete die Feinunze 0,2 Prozent mehr als am Vorabend. „Nach der
vorübergehenden Entspannung der Schuldenkrise in Griechenland und dem dadurch gestiegenen Risikoappetit ist Gold derzeit bei den Marktteilnehmern weniger gefragt“, stellten die Commerzbank-Analysten in ihrem Tageskommentar fest. Angesichts der andauernden Diskussionen um die Beteiligung privater Gläubiger an einer zweiten Hilfsaktion für Griechenland könnte sich diese Einstellung aber rasch wieder ändern.

Ein Fass (159 Liter) US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich um bis zu 0,6 Prozent auf 94,34 Dollar, Nordseeöl der Sorte Brent um 0,8 Prozent auf 110,45 Dollar. Laut Analysten verfolgt der Markt vor allem die weitere Entwicklung in Libyen. Nach einem russischen Zeitungsbericht ist Machthaber Muammar Gaddafi zur Machtaufgabe im Gegenzug für Sicherheitsgarantien bereit. „In diesem Falle wäre mit einem deutlicheren Ölpreisrückgang in Richtung der Niveaus zu rechnen, welche nach der Ankündigung der Freigabe der strategischen Ölreserven durch die IEA kurzzeitig erreicht wurden“, schrieben die Analysten der Commerzbank. Im Juni war der WTI-Preis zeitweise auf rund 90 Dollar gefallen.

Nach dem Unabhängigkeits-Feiertag in den USA am Montag verschiebt sich die Veröffentlichung der wöchentlichen Lager-Daten für die USA um einen Tag nach hinten: erst am Mittwochabend - statt am Dienstagabend - werden die Schätzungen des Branchenverbandes API und am Donnerstag die amtlichen Zahlen veröffentlicht.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

05.07.2011, 15:18 Uhr

“Gold Will Continue To Thrive”

* The foundation of a return to “sound money” has been laid
* Guilt without atonement? Excessive structural debt suggests further appreciation of gold
* Negative real interest rates continue to provide gold with perfect environment
* No reason for “AUROPHOBIA”
* Adieu “Exorbitant Privilege”
* US Treasuries: from the risk-free fixed income paper to the risky no-income paper
* Why gold is (still) no bubble
* Excursus: the creation of money from the perspective of the Austrian School of Economics
* Gold and silver as official means of payment vs. “Gresham’s Law”
* The monetary system at the crossroads – on the way to a new gold standard?
* Gold as portfolio insurance
* Renaissance of investment demand – institutionals as “elephant in the room”
* Gold mining shares with historically low valuations
* Risk/return profile of gold investments remains very favorable
* Next target price at USD 2,000
* At the end of the parabolic trend phase we expect at least USD 2,300/ounce.


http://www.larsschall.com/2011/07/04/%E2%80%9Cgold-will-continue-to-thrive%E2%80%9D/

Account gelöscht!

06.07.2011, 15:15 Uhr

Das war natuerlich wieder UEBERHAUPT nicht vorhersehbar (ganz ehrlich !) fuer die "Experten" des Handelsblattes, dass der Goldpreis so massiv steigen wuerde jetzt zum Jahresende hin.

Niemand wusste es, ausser den Menschen die tatsaechlich etwas vom Thema verstehen. Und solche Menschen arbeiten halt leider nicht beim HB.......

Aber ueber das Thema dennoch zu SCHREIBEN, das wagen sich die HB "Experten" immer wieder. Ist das Masochismus, wenn man sich staendig der Laecherlichkeit preisgibt mit der hausinternen Inkompetenz im Sektor Edelmetalle ?

Es scheint so.


Gold wird Ende 2011 bei mind. 1300 EUR / Unze liegen.
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Lesen Sie diesen Kommentar wieder am 31.12.2011 !

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