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25.09.2013

19:13 Uhr

Rohstoffe

Gold legt zu, Ölpreis ohne Tendenz

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Belastet wurden sie durch die US-Lagerdaten. Der Preis für Gold legt zu – der Auftrieb durch die Fed-Entscheidung hält aber nicht mehr lange, schätzen Experten.

Belastet wurde die WTI-Notierung durch die Meldung, dass die US-Lagerbestände in der vergangenen Woche überraschend um 2,64 Mio. Barrel auf 358,3 Mio. Barrel gestiegen sind. dpa

Belastet wurde die WTI-Notierung durch die Meldung, dass die US-Lagerbestände in der vergangenen Woche überraschend um 2,64 Mio. Barrel auf 358,3 Mio. Barrel gestiegen sind.

Der Ölpreis hat am Mittwoch keine klare Linie gefunden. Während der November-Kontrakt für die US-Sorte WTI um 0,1 Prozent auf 103,04 Dollar je Barrel zurückfiel, ging es für Öl der in Europa gängigen Sorte Brent 0,4 Prozent auf 109,11 Dollar je Barrel aufwärts.

Belastet wurde die WTI-Notierung durch die Meldung, dass die US-Lagerbestände in der vergangenen Woche überraschend um 2,64 Mio. Barrel auf 358,3 Mio. Barrel gestiegen sind. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet.

Der Preis für Rohöl „sollte weiter sinken“, sagte Tariq Zahir, Rohstofffonds-Manager bei Tyche Capital Advisors in New York. „Wir haben hier keinen Engpass und die Fundamentaldaten sind schwach.“

Gold verteuerte sich am Kassamarkt um 0,4 Prozent auf 1327,95 Dollar je Unze. Die Investoren am Markt beschäftigte die Frage, ob die US-Notenbank vor Jahresende ihre monatlichen Bondkäufe von 85 Mrd. Dollar reduzieren wird. Der Goldpreis war am 18. September um 4,1 Prozent geklettert, nachdem die Federal Reserve überraschend keine Reduzierung der Bondkäufe vornahm.

Aber diese Entscheidung dürfte den Goldpreis nur kurzfristig stützen, sagten Citigroup Inc. und Morgan Stanley in dieser Woche. Bis Jahresende dürfte der Preis für das Edelmetall unter 1250 Dollar je Unze sinken, da die Konjunkturdaten sich bessern und Anleger den Beginn der Reduzierung der Bondkäufe der Fed erwarten, so Citigroup.

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