Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.07.2013

08:42 Uhr

Rohstoffe

Gold und Rohöl knapp behauptet

Am Dienstag bleiben die Notierungen von Gold und Rohöl zunächst konstant. Beide Rohstoffe können ihre Hochs mehr oder weniger halten. Die Nachfrage aus den USA könnte wieder Bewegung in die Sache bringen.

Der Goldpreis kann sein Hoch halten. dpa

Der Goldpreis kann sein Hoch halten.

An den Rohstoffmärkten haben sich die Notierungen für Gold und Rohöl am Dienstag im frühen europäischen Handel jeweils knapp behauptet. Die US-Ölsorte West Texas Intermediate WTI entfernte sich nur unwesentlich von den höchsten Ständen seit drei Handelstagen und wurde 0,2 Prozent niedriger bei 106,14 Dollar ermittelt. Die europäische Sorte Brent sank 0,3 Prozent auf 108,73 Dollar.

Der Markt fokussierte sich bereits auf die Vorlage wöchentlicher Rohöllagerbestände in den USA, die von der EIA am Mittwoch unterbreitet werden und laut einer Umfrage in der dritten Folgewoche fallen werden, und zwar um 1,88 Mio. Barrel. Das spräche für eine weiterhin rege Nachfrage nach dem Energieträger.

Dollar, Euro, Pfund - die Weltwährungen im Vergleich

1999

Anteil an weltweiten Währungsreserven:

Dollar: 66,4 Prozent
Euro: 22 Prozent
Yen: 7,1 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige*: 1,5 Prozent

*exklusive Schweizer Franken

Quelle: EZB, Juli 2013

2000

Dollar: 66,6 Prozent
Euro: 23,6 Prozent
Yen: 7,3 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige: 1,4 Prozent

2001

Dollar: 63,5 Prozent
Euro: 25,5 Prozent
Yen: 6,8 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige: 1,1 Prozent

2002

Dollar: 62,1 Prozent
Euro: 27,7 Prozent
Yen: 5,5 Prozent
Pfund: 2,6 Prozent
Sonstige: 1,4 Prozent

2003

Dollar: 64,7 Prozent
Euro: 25,8 Prozent
Yen: 4,8 Prozent
Pfund: 2,5 Prozent
Sonstige: 1,9 Prozent

2004

Dollar: 66,3 Prozent
Euro: 24,2 Prozent
Yen: 4,6 Prozent
Pfund: 2,8 Prozent
Sonstige: 1,9 Prozent

2005

Dollar: 64,3 Prozent
Euro: 25,9 Prozent
Yen: 3,2 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige: 1,7 Prozent

2006

Dollar: 65,1 Prozent
Euro: 25 Prozent
Yen: 4,2 Prozent
Pfund: 3,6 Prozent
Sonstige: 1,8 Prozent

2007

Dollar: 65,9 Prozent
Euro: 24,2 Prozent
Yen: 3,9 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige: 1,9 Prozent

2008

Dollar: 64,6 Prozent
Euro: 25,2 Prozent
Yen: 3,3 Prozent
Pfund: 4,5 Prozent
Sonstige: 2,2 Prozent

2009

Dollar: 63,4 Prozent
Euro: 25,9 Prozent
Yen: 3,2 Prozent
Pfund: 4,3 Prozent
Sonstige: 3,1 Prozent

2010

Dollar: 62,1 Prozent
Euro: 25,8 Prozent
Yen: 3,5 Prozent
Pfund: 4,1 Prozent
Sonstige: 4,5 Prozent

2011

Dollar: 62,2 Prozent
Euro: 25,1 Prozent
Yen: 3,2 Prozent
Pfund: 4 Prozent
Sonstige: 5,4 Prozent

2012

Dollar: 61,9 Prozent
Euro: 23,9 Prozent
Yen: 3,9 Prozent
Pfund: 4 Prozent
Sonstige: 6,1 Prozent

„Wir rechnen mit einer saisonal hohen Nachfrage in den USA”, wie Jonathan Barratt von Barratt's Bulletin in Sydney feststellte. Damit setze sich der Erholungstrend fort.

Der Goldpreis verlor am Kassamarkt 0,3 Prozent auf 1280,76 Dollar je Unze. Der Preis der Feinunze steht damit bereits den dritten Tag in Folge unter Druck. Es kamen Sorgen auf, dass das erreichte Niveau von physischen Käufen abhalten könnte. Anleger warten zudem auf die Anhörung von Fed-Chairman Ben Bernanke vor einem Kongressausschuss am Mittwoch. Sie versprechen sich weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×