Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.03.2014

08:20 Uhr

Rohstoffe

Goldpreis hält sich nahe am Sechsmonatshoch

In der Krise greifen Anleger immer wieder gerne auf Gold zurück – so auch während der Unruhen auf der Krim. Das katapultierte den Preis des Edelmetalls auf ein Sechsmonatshoch. Die Preise könnten weiter steigen.

Die Goldpreise steigen durch die Krim-Krise. dpa

Die Goldpreise steigen durch die Krim-Krise.

Der Goldpreis hat sich am Montag auf dem höchsten Niveau seit sechs Monaten bewegt. Zuvor hatte die Notierung die längste Erholungsphase seit dem August 2011 hingelegt. Die Unsicherheiten nach dem Krim-Referendum habe den Bedarf als Kapitalabsicherung erhöht, hieß es im Handel. Auch das sich langsam abschwächende Wachstum in China wurde als stützender Faktor genannt.

Gold wurde am Kassamarkt mit 1383,88 Dollar je Unze 0,1 Prozent höher als am Freitag ermittelt. Das Edelmetall werde derzeit als Risikoabsicherung gekauft, und unterstützt werde der Kurs von einem starken charttechnischen Impuls, sagte Andrey Kryuchenkov von VTB Capital in London.

„Angesichts des Widerspruchs zwischen dem überwältigenden pro-russischen Abstimmungsergebnis in der Region einerseits und der westlichen Auffassung, dass das Referendum ungültig ist, andererseits, ist für diese Woche weitere Unterstützung von Seiten der geopolitischen Risiken zu erwarten”, schrieb Mark Pervan, Leiter Rohstoffanalyse bei der Australia & New Zealand Banking Group, in einer Studie.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×