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05.02.2013

14:42 Uhr

Rohstoffe

Industriemetalle verlieren, Gold gewinnt

Die Preise für Industriemetalle haben am Dienstag unter Gewinnmitnahmen gelitten. Platin und Gold notierten dagegen etwas höher. Beim Platin waren Spekulationen um Versorgungsengpässe der Grund.

Goldbarren der Deutschen Bundesbank. Der Goldpreis tritt auf der Stelle. dpa

Goldbarren der Deutschen Bundesbank. Der Goldpreis tritt auf der Stelle.

FrankfurtModerate Gewinnmitnahmen haben einigen Industriemetallen am Dienstag zugesetzt. Kupfer verbilligte sich bis zum Mittag um 0,2 Prozent auf 8290 Dollar je Tonne, Zink um 0,4 Prozent auf 2175,75 Dollar. Am Montag war der Kupferpreis bis auf 8346 Dollar je Tonne geklettert und stand damit so hoch wie seit Anfang Oktober nicht mehr. Zink hatte mit 2190 Dollar je Tonne ein Ein-Jahres-Hoch erreicht.

Doch im Sog der Schwäche an den Aktienmärkten hatten die Anleger auch an den Rohstoffmärkten kalte Füße bekommen und die Preise zuletzt nachgegeben. Viele Investoren setzen für 2013 auf eine weltweite Konjunkturerholung. Industriemetalle wie Kupfer und Zink - aber auch Platin und Palladium, die im Autobau benötigt werden - dürften damit stärker nachgefragt werden.

Was 2012 aus 1.000 Euro wurde

Zypriotische Aktien (CSE)

407 Euro

Öl (WTI)

899 Euro

Spanische Aktien (Ibex)

968 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

989 Euro

Sparbuch (Durchschnitt)

1005 Euro

Tagesgeld (Durchschnitt)

1014 Euro

US-Staatsanleihen

1029 Euro

Gold

1034 Euro

Bundesanleihen

1038 Euro

Dow Jones

1049 Euro

Silber

1052 Euro

Nikkei 225

1069 Euro

EuroStoxx 50

1149 Euro

Schweizerische Aktien (SMI)

1167 Euro

Italienische Staatsanleihen

1203 Euro

Euro-Unternehmensanleihen (Non-Investment-Grade)

1242 Euro

Irische Staatsanleihen

1297 Euro

Dax

1299 Euro

Griechische Aktien (ASE)

1342 Euro

Griechische Staatsanleihen (inkl. Schuldenschnitt, ohne Rückkauf)

1452 Euro

Türkische Aktien (ISE 100)

1576 Euro

Venezolanische Aktien (IBC)

2882 Euro

Am Dienstag zogen die Kurse für Platin und Palladium um je etwa 0,4 Prozent auf 1700 Dollar je Feinunze und 757,50 Dollar je Feinunze an. Vor allem beim Platin stützten Spekulationen um Versorgungsengpässe den Preis. Anglo American Platinum - der weltgrößte Platinproduzent - hatte für vergangenes Jahr erstmals einen Verlust ausgewiesen und vor der Zunahme von Tarifauseinandersetzungen gewarnt. Gold notierte mit 1680,36 Dollar 0,4 Prozent höher.

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