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23.06.2014

19:15 Uhr

Rohstoffe

Kämpfe im Irak sorgen für Ölpreis-Rally

Erst eroberten Isis-Rebellen mehrere Grenzposten und der Ölpreis stieg, dann drängte das irakische Militär die Angreifer zurück und der Preis sank. Die Kämpfe in Nahost lassen den Ölpreis derzeit Achterbahn fahren.

Die Irak-Krise sorgt beim Öl für Preis-Rallys. dpa

Die Irak-Krise sorgt beim Öl für Preis-Rallys.

SingapurDie Ölpreise sind am Montag zeitweise gestiegen und im späten Handel wieder gefallen. Der weitere Vorstoß militanter Islamisten im Irak hat die Notierungen für Rohöl angeschoben. Mittlerweile wurde von irakischer Seite Entwarnung gegeben und die Grenzposten nach Jordanien und Syrien wieder unter irakischer Kontrolle.

Rohöl der US-Sorte WTI war zuletzt bei 106,40 Dollar das Barrel 0,4 Prozent leichter. Brent wurde zu 114,22 Dollar je Barrel zum Vortag 0,5 Prozent niedriger gehandelt. Am 19. Juni war in der Spitze bei 115,71 Dollar für Brent der höchste Stand seit neun Monaten markiert worden. Im Tageshoch am Montag wurden bis zu 115,66 Dollar erreicht.

„Auf diesem Niveau müsste es für eine weitere Rally tatsächlich Nachschubprobleme geben“, sagte Analyst und Broker Gene McGillian von Tradition Energy in Stamford im US- Bundesstaat Connecticut. Die militanten Islamisten befänden sich aber in weiter Entfernung der Ölförderregionen im Irak.

Der Goldpreis hielt nach drei Wochen in Folge mit minimal steigenden Notierungen das erreichte Niveau. Zuletzt war die Kassanotierung bei 1315,51 Dollar je Unze, ein Plus von weniger als 0,1 Prozent. Die zuletzt deutlich gestiegenen Notierungen schreckten zunehmend die physische Nachfrage etwa aus China ab, hieß es im Handel.

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