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16.08.2011

13:44 Uhr

Rohstoffe

Konjunktur-Aussichten lassen Ölpreise sinken

Die weltweite konjunkturelle Abkühlung lässt die Ölpreise sinken. Die Barrel-Preise für Brent, WTI und Opec-Öl verlieren deutlich.

Erdöl wird mit Hilfe eines Tiefpumpenantriebes gefördert. Quelle: dpa

Erdöl wird mit Hilfe eines Tiefpumpenantriebes gefördert.

SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag nach vermehrten Signalen über eine weltweite konjunkturelle Abkühlung gesunken. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 109,02 US-Dollar. Das waren 89 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 87 Cent auf 87,01 Dollar.

Die enttäuschenden Konjunkturdaten aus der Eurozone hätten die Ölpreise belastet, sagten Händler. So hat sich in Deutschland das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal merklich abgeschwächt. Bereits in den vergangenen Tagen hatte die Angst vor einer Abkühlung der Weltkonjunktur die Preise belastet. Auch die Kursverluste an den Aktienmärkten und der gestiegene Dollar-Kurs drückten auf die Ölpreise.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 104,78 US-Dollar. Das waren 97 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

Von

dpa

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