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04.01.2007

18:10 Uhr

Rohstoffe

Mildes Winterwetter lässt Ölpreis sinken

Die Ölpreise haben ihren Abwärtstrend angesichts ungewöhnlich milder Wintertemperaturen am Donnerstag fortgesetzt. In London und New York gaben die Preise für ein Barrel Rohöl um mehr als einen Dollar oder rund 2,4 Prozent nach.

HB LONDON. Das Fass (159 Liter) Brent kostete in London am Nachmittag rund 56,60 Dollar, der Preis für ein Fass US-Leichtöl der Sorte WTI gab in New York um mehr als 1,60 Dollar auf 56,48 Dollar nach. Am Vortag war der US-Ölpreis um mehr als 2,70 Dollar gesunken. Dies war der stärkste Preisrückgang seit April 2005.

Zu der Verbilligung trugen vor allem auch ungewöhnlich milde Wintertemperaturen im Nordosten der USA bei, dem größten Heizölmarkt der Welt. Prognosen zufolge soll die US-Nachfrage nach Heizöl in der Woche zum 6. Januar rund 33 Prozent unter dem für die Jahreszeit im Durchschnitt üblichen Wert liegen.

Der niedrige Verbrauch führte am Donnerstag veröffentlichten Daten zufolge auch zu einem Anstieg der Lagerbestände. Sie stiegen um mehr als zwei Millionen Barrel und damit deutlicher als von Analysten erwartet. Zum Jahreswechsel 2006/2007 hatte der US-Ölpreis nur einen Cent höher gelegen als zwölf Monate zuvor. Im Jahresmittel allerdings war der Rohstoff im vergangenen Jahr nahezu zehn Dollar teuerer als 2005.

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