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17.05.2012

18:04 Uhr

Rohstoffe

Nachfrage nach Gold sinkt

Weltweit haben die Menschen weniger Gold gekauft. Trotz Finanzkrise ging die Nachfrage in den ersten drei Monaten 2012 um fünf Prozent zurück. Nur China meldet neue Rekordzahlen.

Gold ist bei den Anlegern nicht mehr so beliebt. obs

Gold ist bei den Anlegern nicht mehr so beliebt.

MumbaiTrotz der Finanzkrise ist die weltweite Nachfrage nach Gold im ersten Quartal 2012 gesunken. Die Goldverkäufe seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 1097,6 Tonnen zurückgegangen, teilte der Branchenverband World Gold Council (WGC) am Donnerstag mit. Demnach gab es den Rückgang trotz neuer Rekordzahlen aus China, wo die Nachfrage um zehn Prozent auf 255,2 Tonnen gestiegen sei. Generell überwog die rückläufige Nachfrage bei Zentralbanken, Schmuckherstellern und Industrie einen Anstieg bei Investitionen in Gold, das in Krisenzeiten als „Fluchtwährung“ dient.

Beim langjährigen Spitzenverbraucher Indien ging die Nachfrage zu Jahresanfang um 29 Prozent auf 207,6 Tonnen zurück, wie der WGC mitteilte. Ursachen waren unter anderem ein Streik in der Schmuckindustrie des Landes, eine schwache Währung und eine Politik der Regierung, Goldimporte zur Senkung des Außenhandelsdefizits zu begrenzen. China löste nun Indien als größter Goldverbraucher ab. Damit setzte sich der Trend des vergangenen Jahres fort: 2011 war die Nachfrage nach Gold in Indien um sieben Prozent zurückgegangen, während sie in China um 20 Prozent angestiegen war.

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Von

afp

Kommentare (4)

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AllesnurPapierManipulation

17.05.2012, 18:54 Uhr

Hoffentlich..fällt der Gold- und Silberpreis nochmal um 50-80%! Dann können wir alle ein letztes Mal nachkaufen, denn dann ist "Zappe" mit dem Falschgelddrucken und der Papiergier!

Ich empfehle Allen, folgendes Buch zu lesen (zwar haben sich einige Dinge in der Nachkriegswelt stark verändert,z.B. das Giralgeld wurde einführt), jedoch ist das Kernproblem immer noch das Gleiche geblieben:"

Vom Geld, Valuta, Währungsnot von Argentarius aus den Jahren 1921-1923!"

Halten sie Ihr Gold und Silber solange, bis die neue Weltwährung kommt und kaufen sie alle regelmäßig nach (das ist enorm wichtig für die Preisstreuung! Keine Papierprodukte sondern immer nur Physische zulegen!)

Auch andere Sachwerte werden bis dahin immer eine wichtige Rolle spielen, um das Vermögen real zu erhalten (Aktien, Schnaps, Wein, Zigarren und Zigaretten, Kunstgegenstände, etc.). Und wenn dann keiner mehr Immos kaufen kann, schlagen sie mit Ihrem Goldschatz teilweise zu. Vorher bloß nicht verschulden, d.h. kein Kauf von Immos mit Fremdkapital ohne genügend Puffer beim Eigenkapital (ca. 80-90 % sollten es schon sein und der Job zudem sicher), keine Kredite mehr unnötig aufnehmen und alle unnötigen Verträge rausschmeißen.

Viel Glück und Gesundheit für Alle, denn diese menschlichen Dinge kann keiner mit Geld oder Gold kaufen.

RBern

17.05.2012, 21:12 Uhr

Mit unseren Weinvorräten werden wir sie abhängig machen und mit Schnaps machen wir sie anschließend fix und alle, das ist das Ziel.

AllerAnfangIstSchwer

17.05.2012, 23:51 Uhr

Warum lasst Ihr beim Handelsblatt (ja genau Dich Redakteur meine ich!) immer den Chart weg, der den Artikel wenigstens faktisch untermauern würde?

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