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01.07.2011

12:59 Uhr

Rohstoffe

Nachfragesorgen belasten den Ölpreis

Das schwache Industriewachstum in China hat den Ölpreis am Freitag belastet. Der Einkaufmanagerindex war gefallen. Das löste Nachfragesorgen aus.

Ölförderung vor Venezuela Quelle: ap

Ölförderung vor Venezuela

SingapurDas nur noch schwache Industriewachstum in China hat den Ölpreis am Freitag belastet. Europäisches Brent-Öl verbilligte sich um gut einen auf 111,40 Dollar je Fass. Die US-Sorte WTI kostete 94,78 Dollar und damit 67 Cent weniger als im späten Vortagesgeschäft.

Der Einkaufsmanagerindex der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft war im Juni auf 50,9 (Mai: 52,0) Punkte gefallen, was unter Investoren Nachfragesorgen auslöste. Die Statistik wurde mit umso mehr Sorge aufgenommen, da die USA aus ihrem Konjunkturtief nicht wirklich herauskommen, und in Europa im Juni etliche Länder in die Rezession gefallen sind.

Im Laufe des Tages geben Deutschland, die Niederlande und die USA ihren Anteil der von der Internationalen Energieagentur angekündigten Ölreserven frei. Die Frage in den Handelsräumen war, inwieweit dadurch die Ölpreise beeinflusst werden.

Von

dpa

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