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30.08.2013

08:38 Uhr

Rohstoffe

Nachschubsorgen schwinden - Ölpreis stabilisiert sich

Die Lage am Ölmarkt hat sich wieder etwas beruhigt. Die Sorgen der Händler vor einem westlichen Militärschlag gegen Syrien lassen nach. Am Goldmarkt zeichnet sich ein ähnliches Bild ab.

Ölpumpen stehen im Sonnenuntergang auf einem Ölfeld bei Ponca City in den USA. Die Lage am Ölmarkt hat sich wieder einigermaßen beruhigt. dpa

Ölpumpen stehen im Sonnenuntergang auf einem Ölfeld bei Ponca City in den USA. Die Lage am Ölmarkt hat sich wieder einigermaßen beruhigt.

FrankfurtDie Furcht vor Nachschubsorgen am Ölmarkt lässt nach: Der Preis für das Nordseeöl Brent fiel am Freitag um 0,4 Prozent auf 114,67 Dollar je Fass. US-Öl WTI verbilligte sich um ein Prozent auf 107,75 Dollar je Barrel. Der Ölpreis hatte zu Wochenbeginn wegen des drohenden Militärschlags gegen Syrien stark zugelegt. WTI war am Mittwoch mit 117,34 Dollar auf den höchsten Stand seit Mai 2011 geklettert.

Nach einer überraschenden Niederlage der britischen Regierung im Parlament rechneten Anleger am Freitag allerdings nicht mehr mit einem baldigen Angriff. Premierminister David Cameron verlor am späten Donnerstagabend eine Grundsatz-Abstimmung über den Einsatz - die Streitkräfte des Landes dürften damit nicht an einem Militärschlag teilnehmen. Die USA bemühen sich dennoch weiter um Partner für ein gemeinsames Vorgehen.

Auch am Goldmarkt machte sich zum Wochenschluss etwas Entspannung breit: Das Edelmetall notierte nahezu unverändert bei 1407,65 Dollar je Feinunze. Zuletzt war der Preis nach oben geschnellt, weil Investoren in der Anti-Krisen-Währung Zuflucht gesucht hatten.

Von

rtr

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