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11.03.2014

09:17 Uhr

Rohstoffe

Öl und Kupfer auf Erholungskurs

Während die Ölpreise nach zuletzt deutlichen Verlusten wieder auf die Beine kommt, befinden sich die Eisenpreise weiter im freien Fall. Das hat auch Auswirkungen auf den Handel mit Kautschuk.

Dämmerung nach dem Preisverfall? Die Ölpreise ziehen wieder leicht an. dpa

Dämmerung nach dem Preisverfall? Die Ölpreise ziehen wieder leicht an.

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag geringfügig gestiegen. Nennenswerte Impulse blieben zunächst aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 108,11 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI stieg um 17 Cent auf 101,29 Dollar. Am Montag hatten die Preise nach schwachen Konjunkturdaten aus Asien deutlich nachgegeben.

Auch der Kupferpreis ist am Dienstag auf Erholungskurs gegangen. Das Industriemetall verteuerte sich in der Spitze um ein Prozent auf 6716,50 Dollar je Tonne, nachdem der Preis zu Wochenanfang auf den niedrigsten Stand seit mehr als acht Monaten gefallen war. Für den Ausverkauf hatten enttäuschende Exportdaten aus China gesorgt - die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt gehört zu den größten Kupferverbrauchern.

Händlern zufolge blicken Investoren nun mit Spannung auf die chinesischen Daten zur Industrieproduktion, die am Donnerstag anstehen. Sollten auch diese Daten eher schwach ausfallen, dürfte der Kupferpreis erneut in den Keller gehen, prognostizierten Marktbeobachter.

Im Sog des Eisenerz-Preissturzes in Singapur haben sich Eisen und Stahl am Dienstag hingegen erneut verbilligt. Der chinesische Eisen-Future büßte zeitweise 3,7 Prozent ein und war mit 707 Yuan (115 Dollar) so billig wie noch nie. Der Stahl-Terminkontrakt an der Börse Shanghai fiel um bis zu 2,3 Prozent auf 3171 Yuan (517 Dollar) je Tonne und lag damit nur noch etwa 50 Yuan über seinem Rekordtief. An der Börse Singapur brach der Preis für eine Tonne Eisenerz<.IO62-CNI=SI> zur Lieferung nach China um 8,3 Prozent auf 104,70 Dollar ein. Das ist der größte Tagesverlust seit August 2009.

Anleger haben den Preisverfall der vergangenen Tage Börsianern zufolge am Dienstag zum Einstieg in den Kautschuk-Markt genutzt. Der japanische Future verteuerte sich um 4,7 Prozent auf 234,90 Yen (2,27 Euro) je Kilogramm. Auch in China schlugen Schnäppchenjäger zu: An der Börse Shanghai gewann der Terminkontrakt sogar fünf Prozent auf 15.215 Yuan (2480 Euro) je Tonne.

Von

rtr

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