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12.03.2012

08:19 Uhr

Rohstoffe

Öl und Kupfer leiden unter China-Daten

Die trüben Konjunkturaussichten der chinesischen Exportwirtschaft machen sich auch bei den Öl- und Kupferpreisen bemerkbar. Ein Barrel Brent-Öl gab um ein halbes Prozent auf 125,33 Euro nach.

Eine Rohölverarbeitungsanlage in Deutschland. dpa

Eine Rohölverarbeitungsanlage in Deutschland.

FrankfurtÜberraschend schwache chinesische Exportdaten haben am Montag die Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft genährt. Ein Barrel der US-Ölsorte WTI kostete mit 106,66 Dollar 0,7 Prozent weniger als am Freitag. Brent-Öl verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 125,33 Dollar. Bei den Industriemetallen gab Kupfer 0,6 Prozent auf 8445,50 Dollar je Tonne nach.

„Eigentlich befinden wir uns in der Hochsaison des Kupfer-Bedarfs“, sagte ein Börsianer. Allerdings seien die chinesischen Unternehmen wegen der trüberen Konjunkturaussichten offenbar nicht in Eile, ihre Lager aufzufüllen. Für den Rohstoff-Experten Ken Hasegawa vom Brokerhaus Newedge fehlen die Impulse, um den Ölpreis weiter in die Höhe zu treiben. Er betrachte die aktuellen Kursverluste als Gewinnmitnahmen. Größere Rückschläge seien angesichts der anhaltenden Spannungen mit dem Iran aber nicht zu erwarten.

Von

rtr

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