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05.02.2013

14:35 Uhr

Rohstoffe

Öl wieder etwas teurer

An den Finanzmärkten ist die Jubelstimmung vorbei. Das hatte am Morgen auch auf den Ölpreis Auswirkungen. Im Tagesverlauf stiegen die Preise allerdings wieder an. Experten sind sich uneinig, ob es so weitergeht.

Ölpumpen auf einem Ölfeld. Der Ölpreis ist seit Anfang der Woche unter Druck. dpa

Ölpumpen auf einem Ölfeld. Der Ölpreis ist seit Anfang der Woche unter Druck.

FrankfurtDer Ölpreis hat am Dienstag wieder angezogen. Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent stieg um 0,5 Prozent auf 116,22 Dollar, WTI verteuerte sich ebenfalls um 0,5 Prozent auf 96,68 Dollar. Die Einschätzungen über die weitere Entwicklung des Ölpreises gingen auseinander. Während die einen die Ölreserven für ausreichend hielten, waren andere skeptischer.

"Einen längeranhaltenden Abwärtstrend bei den Ölpreisen erwarten wir allerdings nicht", schrieben die Analysten der Commerzbank. "Dagegen sprechen die weiterhin bestehenden Angebotsrisiken, das fallende OPEC-Angebot und die sich verbessernden globalen Konjunkturperspektiven." Dem widersprach Christopher Bellew, Broker bei Jefferies Bache. "Es scheint ausreichend Rohöl da zu sein. Der Markt ist ziemlich ausgeglichen, daher sollte es aufgrund von Mangel an Vorräten keine Aufwärtsspirale geben", erklärte er.

Am Freitag war der Brent-Preis in der Spitze auf 117,07 Dollar gestiegen und hatte damit so hoch notiert wie seit September 2012 nicht mehr. Händler hatten dafür sowohl Konjunkturoptimismus als auch die Spannungen im Nahen Osten verantwortlich gemacht.

Von

rtr

Kommentare (1)

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HofmannM

05.02.2013, 08:41 Uhr

Es ist immer gut, wenn die Rohstoffpreise niedrig gehalten werden. Beim Oel und Gas wird mit dem Fracking das spekulieren auf steigende Preise immer uninteressanter. Und das ist ein gutes Zeichen für den deutschen Energieendverbraucher. Wenn die deutsche ökosozialistische Bundespolitik Energie mit immer mehr Auflagen und Steuer teurer macht als der Markt dies machen kann, dann muss man doch nochmal nachfragen, ob die deutsche Bundesttagspolitik wirklich "Zum Wohle des deutschen Volks" regiert. Oder ob diese ökosozialistische Einheitspolitik nicht alles daran hängt das deutsche Volk massiv zu schädigen!

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