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21.02.2014

18:24 Uhr

Rohstoffe

Ölpreis fällt leicht ins Minus zurück – Gold kaum verändert

Der frostige Winter in den USA sorgt weiterhin für eine hohe Öl-Nachfrage und spielt eine stabilisierende Rolle auf dem Markt. Die starke Nachfrage leert die Lagerbestände. Der Goldpreis stagniert.

Der eisige Winter in den USA steigert den Bedarf nach Heizöl. dpa

Der eisige Winter in den USA steigert den Bedarf nach Heizöl.

SingapurDer Preis für Rohöl der US-Sorte WTI ist am Freitag auf den sechsten Wochengewinn in Folge zugesteuert. Das ausgeprägt kalte Winterwetter in großen Teilen von Nordamerika hat insbesondere die Nachfrage für Destillate wie Heizöl angefacht, was sich im Preis auswirkte. Auf Wochensicht ergab sich ein Plus beim Future für WTI von 2,1 Prozent. Nach Angaben des Energieministeriums in Washington sind die Lagerbestände an Destillaten in den USA in der Vorwoche um 339.000 Barrel auf 112,7 Mio. Barrel gesunken.

Zuletzt wurde WTI bei 102,25 Dollar 0,5 Prozent schwächer ermittelt. Rohöl der in Europa üblichen Sorte Brent war bei 109,93 Dollar 0,3 Prozent leichter. Nach den zuletzt erheblichen Aufschlägen sei es nur normal, dass der Markt durchatmet, sagte Bob Yawger von Mizuho Securities USA Inc. in New York.

Der Goldpreis war am Kassamarkt mit 1323,46 Dollar je Unze zum Vortag nahezu unverändert. Marktteilnehmer spekulieren darauf, dass der jüngste Anstieg auf den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten übertrieben war und die physische Nachfrage nach dem Edelmetall belaste. Seit Anfang Januar hat der Goldpreis um 9,2 Prozent zugelegt.

Von

dpa

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